Uvex-Gruppe
Mit Qualität gegen die Krise

Das Fürther Familienunternehmen Uvex ist heute in Europa Marktführer bei Skihelmen und-brillen sowie bei Arbeitsschutzbrillen. In Japan zählt Uvex zu den beliebtesten nichtasiatischen Wintersportmarken. Dennoch steht das Unternehmen vor einer ungewissen Zukunft.
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FÜRTH. Wer Michael Winter trifft, erlebt einen höflichen, dynamischen und zuversichtlichen Menschen. Dass der Enkel des Uvex-Gründers eine schwere Last trägt, merkt man ihm nicht an. Denn er muss das Unternehmen, das seine Familie aufgebaut hat, in eine ungewisse Zukunft führen.

Sein Großvater Philip M. Winter gründete 1926 einen kleinen Betrieb zur Herstellung und zum Vertrieb von Arbeitsschutzbrillen. Sein Vater Rainer Winter, Jahrgang 1935, legte mit der Umbenennung des Unternehmens in Uvex - abgeleitet von ultra violet excluded - in den 60er-Jahren den Grundstein für die heute international bekannte Marke im Arbeitsschutz und in der Sportsicherheit mit einem Umsatz von 290 Mio. Euro und 2 140 Beschäftigten. In den nächsten Jahren wird Michael Winter, Gesellschafter und stellvertretender Geschäftsführer, die Leitung der Firma übernehmen.

Auf diesen Erfolgen ausruhen kann sich Winter aber nicht. Für die Zukunft malt der Unternehmenslenker ein eher düsteres Szenario. Denn er und seine Kollegen in der Geschäftsführung gehen von einer lang anhaltenden Krise aus. Weitere Arbeitsplatzverluste und damit ein Rückgang des Konsums dürften drohen. Doch Winter nimmt das sportlich: "Wenn ich als Unternehmer nicht totaler Optimist wäre, sollte ich morgens nicht mehr aufstehen."

So glaubt der 44-Jährige fest daran, sein Unternehmen, das zwei Drittel der Umsätze im Arbeitsschutz und nur ein Drittel im Sportbereich generiert, erfolgreich weiterführen zu können. Er setzt dabei wie bisher auf den Produktionsstandort Deutschland, mit Banken möchte er möglichst wenig zu tun haben. Winter liebt die Kontinuität eines Familienunternehmens.

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