Verbandsumfrage unter 2500 Mitgliedern
Junge Mittelständler wollen wieder Personal einstellen

Der Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) freut sich über exportgestützte Auftragsbestände. Die konjunkturelle Entwicklung wird inzwischen optimistisch gesehen und auch der Arbeitsmarkt könnte davon profitieren.

HB BERLIN. Eine Verbandsumfrage unter den 2500 Mitgliedern ergab gestiegene, vornehmlich vom Export gestützte Auftragsbestände bei fast der Hälfte der Firmen. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Mittelstand ist auf der Überholspur“, sagte die BJU- Vizevorsitzende Karoline Beck am Donnerstag in Berlin.

Gut ein Drittel der Firmen (37 Prozent) rechnen trotz „weiterhin schwieriger Umstände“ in den nächsten sechs Monaten mit steigenden Gewinnen. Vor einem Jahr hegten nur 24 Prozent diese Erwartung. Der Stimmungswandel fördert auch die Bereitschaft zum Stellenaufbau: Erstmals seit einem Jahr wollen der Umfrage zu Folge mehr Unternehmen (32 Prozent) neue Mitarbeiter einstellen als entlassen. Elf Prozent der Befragten wollen die Belegschaft abbauen. Vor Jahresfrist waren es noch 26 Prozent.

Der gestiegene Auftragsbestand bei 46 Prozent der Unternehmen wirkt sich auch auf positiv auf die Investitionsbereitschaft aus: 34 (Vorjahr: 20) Prozent wollen aufstocken, lediglich elf (36) Prozent wollen ihre Investitionen runterfahren. Mitglieder im BJU sind Mittelständler im Alter bis zu 40 Jahren.

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