Verlagerung der Produktion bleibt wichtiges Thema
EU-Osterweiterung gut fürs Geschäft

Ein Jahr nach der EU-Osterweiterung zieht der deutsche Mittelstand ein positives Fazit: Immerhin fast jedes dritte Unternehmen verzeichnete positive Effekte, lediglich neun Prozent der Befragten berichten über negative Auswirkungen. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young unter 3.000 Firmen aus dem gehobenen Mittelstand.

HB DÜSSELDORF. Für fast jedes fünfte Unternehmen hat die EU-Osterweiterung eine Steigerung des Umsatzes mit sich gebracht. Als positiv erwies sich für 15 Prozent der Unternehmen der Wegfall von Handelsbarrieren wie beispielsweise Einfuhr und Ausfuhrzöllen. Jedes elfte Unternehmen nutzt die Möglichkeit, Waren und Dienstleistungen nun günstiger im osteuropäischen Ausland zu beziehen. Jedes zehnte Unternehmen hat sogar Teile der Produktion in die neuen EU-Länder verlagert.

Der Studie zufolge bleibt die Verlagerung der Produktion ins Ausland ein wichtiges Thema. Immerhin jedes fünfte mittelständische Industrieunternehmen plant derzeit, neue Produktionsstandorte im Ausland aufzubauen. Spitzenreiter auf der Beliebtheitsskala bleibt Westeuropa, gefolgt von China, Osteuropa und dem restlichen Asien.

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