Viele Projekte müssen noch 2008 anlaufen
Polen beschließt Masterplan für die Fußball-EM

Ein Jahr nach dem Zuschlag zur EM 2012 ist es nun soweit: Anfang Mai wird Polen der UEFA einen Masterplan vorlegen, den - bereits ausgearbeiteten - Plan für Stadionbau und einen weiteren für die Infrastruktur. Diese umfassen alle mit dem Großereignis verbundenen Investitionen, nicht nur die Fußballstadien allein.

WARSCHAU. Sporadische Pressemeldungen suggerieren, Polen könne bis zum EM-Start nicht mehr alle erforderlichen Investitionen rechtzeitig umsetzen. Unternehmer sind da offenbar wesentlich optimistischer.

Gewiss, das Zeitfenster ist knapp, doch die Vorbereitungen laufen ununterbrochen. In Kontakt mit den zuständigen lokalen Selbstverwaltungen stehende Geschäftsleute berichten, alles deute darauf hin, dass die Arbeiten gut voran kämen. Doch sagen sie auch, dass viele Projekte noch 2008 anlaufen müssen. Die UEFA bescheinigte Polen bei ihrem letzten Besuch im April 2008 ebenfalls deutliche Fortschritte.

Eine Schlüsselrolle wird fortan die im Auftrag des Ministeriums für Sport und Touristik agierende, staatliche Zweckgesellschaft PL.2012 spielen, die Polen gegenüber der UEFA repräsentiert und folgende drei Hauptaufgaben erfüllt:

  1. Koordination und Betriebsführung aller Vorbereitungen zur EM 2012, also das Projektmanagement mit vielen Beteiligten (Städten, Hotelinvestoren, Flughäfen, Straßenbauern und vielen anderen);

  2. Durchführung der Veranstaltungen (Gewährleistung der Sicherheit, Krisenmanagement und damit verbundene Marketing- und Maßnahmen zur Verkaufsförderung);

  3. Koordination gemeinsamer Aktivitäten mit der Ukraine.

Gleichzeitig bereitet Polen eine Liste so genannter Euro-2012-Unternehmungen vor, für die verkürzte Ausschreibungsverfahren angewendet und die als Anhang der im 2. Quartal 2008 geplanten Novelle des Euro-2012-Sondergesetzes vom September 2007 veröffentlicht werden.

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