Führende Rolle für deutsche Firmen
Energie ohne Grenzen

Von Wärmepumpen bis zum Solarpark: Deutsche Anbieter von Anlagen und Service rund um Erneuerbare Energie wollen ihr Know-how im Ausland ausspielen. Eine wichtige Exportbranche hat sich entwickelt.
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Doha/KölnNächster Halt: Jordanien. Vor knapp zwei Monaten schloss die dortige Regierung die zweite Ausschreibungsrunde für den Aufbau von Photovoltaik-Großanlagen mit einer Kapazität von 200 Megawatt ab. Die Nutzung von Solarkraft soll das Land wirtschaftlich voranbringen – und zahlreiche Unternehmen aus aller Welt wollen dabei sein. Insgesamt 33 internationale Bewerber hätten ein Gebot abgegeben, teilte das jordanische Ministerium für Energie und Mineralische Ressourcen mit.
Das Beispiel Jordanien zeigt: Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien ist global. Deutsche Anbieter streben mit ihren Anlagen und Dienstleistungen eine führende Rolle auf dem Weltmarkt an. „Der Export spielt für die Unternehmen eine große Rolle“, erläutert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), einer gemeinsamen Informationsstelle von Ministerien sowie Verbänden und Firmen der Branche.

Für das Jahr 2013 beziffern Verbände den Exportumsatz der deutschen Erneuerbaren-Branche auf etwa zehn Milliarden Euro – Tendenz steigend. Etwa 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland, so schätzt die AEE, würden durch die Ausfuhr von Anlagen und Services für die regenerative Energieerzeugung gesichert. So meldete die Solarindustrie für das vergangene Jahr eine Exportquote von 65 Prozent. Auch von 120.000 in Deutschland produzierten Wärmepumpen wurden 80.000 außerhalb des Landes in Betrieb genommen. Die Biogasindustrie erwartet für das laufende Jahr einen Exportanteil von 70 Prozent am gesamten Geschäft.
Der Anteil des Auslandsgeschäfts wird auch deshalb immer größer, weil sich viele Unternehmen in ihrem Heimatmarkt von politischen Entwicklungen ausgebremst fühlen. In der Kritik steht dabei vor allem das 2014 reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Folge seien dramatische Einbrüche beim Ausbau der Solarenergie und von Biogasanlagen, teilte die deutsche Sektion von Eurosolar, einer europäischen Vereinigung für erneuerbare Energien, zu Jahresbeginn mit. „Die Abwärtsspirale beim Zugpferd der Energiewende, der Windkraft an Land, ist eingeleitet worden“, heißt es in der Jahresbilanz weiter.

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  • Dies ist eine hochsubventionierte Exportbranche, weil die Erneuerbaren Enerigen einzig und alleine auf politischen Gesetzen basieren. In Deutschland auf dem EEG. In den USA sind die sog. Erneuerbaren Energien zum Steuerabschreibungsmodell verkommen (Fragen Sie mal bei Warren Buffett nach).
    Die sog. Erneuerbaren Energien hatten noch nie den Energiemarkt im Griff. Nur die Politik macht mit ihren Gesetzen (EEG usw.) einen "Scheinmarkt" daraus. Das wird früher oder später ein Böses erwachen für die Unternehmen geben und vor allen für die deutsche Volkswirtschaft.

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