Iran, Indien, Afrika: Autobauer nehmen sich neue Märkte vor

Iran, Indien, Afrika
Autobauer nehmen sich neue Märkte vor

China schwächelt – und das merkt die deutsche Autoindustrie. Die Hersteller sehen sich nun nach neuen Wachstumsmärkten um. Im Visier sind der Iran und Indien. Und auch Afrika wird laut Experten immer interessanter.

GenfErst Russland, dann Brasilien, schließlich China: Nach Jahren des Booms setzte bei vielen deutschen Autoherstellern zuletzt Ernüchterung ein. Einstige Hoffnungsmärkte ließen sie im Stich.

BMW-Chef Harald Krüger rechnet in China 2016 zwar noch mit einem niedrigen einstelligen Wachstum. Der Branchenverband VDA hob vor dem Genfer Autosalon sogar seine Prognose an und sieht dank der Kaufanreize der Regierung in Peking ein Plus von 6 Prozent.

Doch schon im vergangenen Sommer mussten einige Autobauer schmerzhaft feststellen, was es heißt, wenn der weltgrößte Automarkt schwächelt. Die Branche übt sich eher in Bescheidenheit: Der VDA erwartet 2016 ein Plus von 2 Prozent auf insgesamt 80 Millionen verkaufte Autos.

Umso mehr müssen die Unternehmen daher neue Märkte erschließen. „Die weitere globale Präsenz auf den Wachstumsmärkten wird immer wichtiger“, sagt Branchenexperte Peter Fuß von der Strategieberatung Ernst & Young. „Nur eine breite Aufstellung schützt vor der zunehmenden Volatilität einzelner Märkte.“

Der Iran ist dabei besonders interessant. Nach jahrelangen Sanktionen fahren dort zwar immer noch 11,4 Millionen Autos auf den Straßen. Der Erneuerungsbedarf ist allerdings riesig, die Fahrzeuge sind veraltet.

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