Nach dem Brics-Gipfel in Goa Wie die Schwellenländer-Stars verglühen

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China und Südafrika

So will China seine Wirtschaft neu aufstellen

So will China seine Wirtschaft neu aufstellen

China

Die Boom-Jahre sind vorbei. Nach mehr als 14 Prozent Wirtschaftswachstum im Vorkrisenjahr 2007 hat sich die Rate inzwischen auf unter sieben Prozent mehr als halbiert. Ein Drama ist das nicht, sondern vielmehr Teil eines von Peking angestrebten Wandels. Statt den Weltmarkt mit Billigprodukten zu fluten, will Chinas Führung die Binnenwirtschaft stärken und mehr auf Dienstleistungen setzen. Wohlstand statt Billiglöhne, lautet die Devise. Die Frage ist nur, ob der Wandel sanft und ohne Turbulenzen gelingt. Enorme Überkapazitäten in der Schwerindustrie, steigende Immobilienpreise und rasant wachsende Schulden der Unternehmen wecken Zweifel. Experten warnen, Chinas Banken könnten wegen vieler fauler Kredite vor erheblichen Problemen stehen.

Südafrika

Seit Jahren verliert die Wirtschaft an Schwung, 2015 lag die Wachstumsrate bei nur noch gut einem Prozent. Dieses Jahr sieht es noch schlechter aus. Südafrika lebt chronisch auf Pump. Die Importe übersteigen die Exporte.

Um das zu finanzieren, ist das Land auf ausländische Investoren angewiesen. Das droht zur Achillesferse zu werden: Führende Ratingagenturen bewerten Südafrika als Gläubiger nur noch eine Stufe über dem Ramschbereich. Neben der flauen Konjunktur sorgen politische Unsicherheiten für Skepsis. Präsident Jacob Zuma wird Korruption vorgeworfen. Nach jüngsten Meldungen zu Betrugsvorwürfen gegen den Finanzminister stürzte die Landeswährung Rand um über vier Prozent ab.

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14 Kommentare zu "Nach dem Brics-Gipfel in Goa: Wie die Schwellenländer-Stars verglühen"

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  •  Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

  •  Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

  •  Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

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  • Die diesjährigen Ölpreise sind mit Sicherheit keine Dumpingpreise sondern echte Marktpreise. Dumping unterstellt, daß jemand entgegen seiner höheren Kostenstruktur die Marktpreise künstlich herunterfährt und auch andere Anbieter in die Verlustzone drängt.
    Es wird weiterhin sehr, sehr viel Geld mit dem Fördern von Öl verdient und leider meist entgegen dem Wohl der allgemeinen Bevölkerung ausgegeben - häufig durch viel Korruption.

  • Die EU-Fahne fehlt oder ist die EU schon vierte Welt.

  • @ Holger Narrog

    "Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden China und Indien zum Ende des Jahrhunderts die wirtschaftlichen und politischen Grossmächte sein. "

    China ist schon jetzt eine wirtschaftliche Großmacht und geht in der Weltwirtschaft mit großen Schritten voraus. So schnell, dass selbst den USA der Atem stockt.

    Es ist sehr unverständlich weshalb Deutschland an China noch "Entwicklungshilfe" zahlt. Welch´ eine Verschwendung und Perversion.

    Unsere Politiker und Wirtschaftsführer merken in ihrem blinden Asien-Wahn gar nicht, dass China "uns zum Fressen gern hat" (KUKA etc.).

  • BRICS ist ein Modebegriff der eine Gruppe sehr unterschiedlich aufgestellter Staaten verwendet wird.

    China und Indien sind die bevölkerungsreichsten Staaten der Welt. Es ist ziemlich wahrscheinlich dass diese Staaten nach einigen Krisen ihre Bedeutung in Wirtschaft und Politik weiter ausbauen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden China und Indien zum Ende des Jahrhunderts die wirtschaftlichen und politischen Grossmächte sein.

  • Tja, ein Teil der BRICS-Staaten hat das Grundprinzip der USA nicht begriffen:

    Mit der Ölwaffe zur Weltmacht sind die Amerikaner aufgestiegen, haben mit ihr bedingt durch die Expressung der Saudis (vorübergehender Ölpreis zwischen 1986-1992 ca. USD 10,00 pro Barrel (= 159 Liter Öl)) die UdSSR zu Fall gebracht und tun dies momentan wieder.

    Getreu dem Motto: Ich bin schwach, wenn ich die Anderen schäche, bin ich ggfs. immer noch stärker als die.

  • Herr Hofmann,

    "Die BRIC Staaten werden ihren Weg gehen. Europa und Deutschland hingegen werden in den Abgrund einer Grün-Sozialistischen Mangel und Armutsgesellschaft gestossen die auf einer CO2 freien Ideologie basiert."

    Vorweg: Es sind die BRICS-Staaten. S steht für Südafrika. Das die Staaten Ihren Weg gehen ist klar, nur wohin? Einzig China ist erfolgreich. Der Rest dümpelt doch seit Jahren vor sich hin. Beispiel Indien: Wurde schon in den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts als der große Konkurrent von China betitelt. Viel Schaum ohne Inhalt. So siehts aus.

    Und Ihre Bemerkungen "Grün-Sozialistischen Mangel" passt in das bekannte Schema. Ist nur langweilig.

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