Wachstumsperspektiven
Anbieter punkten zu selten mit frischen Ideen

Viele Verpackungsunternehmen schauen zu sehr auf die Kosten – und laufen Gefahr, am falschen Ende zu sparen. Berater empfehlen daher, stärker in Innovationen zu investieren.

KÖLN. Harald Schedl kennt sich mit Kosten aus. Der Partner der Bonner Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners hat viele Kunden aus der Verpackungsindustrie. Seine Klienten wollen dem wachsenden Wettbewerb vor allem mit Kosteneinsparungen begegnen. Doch Schedl warnt: „Unternehmen können sich auch tot sparen. Hier gilt das Sprichwort: You can't shrink to greatness“ – also: Du kannst nicht zur Größe zusammenschrumpfen.

Zusammen mit seinem Kollegen Frank Huber hat Schedl in diesem Jahr eine Studie über die Wachstumsperspektiven der Verpackungsindustrie veröffentlicht. Dafür befragten die Simon-Kucher-Berater über 50 Führungskräfte deutscher Verpackungsmittel- und Verpackungsmaschinenhersteller zu ihren Wachstumsperspektiven. Das Ergebnis: Die Mehrheit hält ihr Innovations-, Vertriebs- und Preismanagement für verbesserungsbedürftig. Denn die Ansprüche an die Verpackungsindustrie wachsen.

Das Branchenblatt Lebensmittelzeitung und das Marktforschungsinstitut Factx haben in einer Studie unlängst festgestellt, dass die Verpackung als das wichtigste Differenzierungsmerkmal für Produkte gilt. „Gerade bei Lebensmitteln ist die Verpackung besonders wichtig“, sagt Hilke Waas, die bei der Lebensmittelzeitung für die Studie verantwortlich ist. Schließlich hält der Konsument die Produkthülle beim Verzehr ständig in den Händen.

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