Warten auf das Verfassungsgericht
Familienunternehmen drängen auf Reform der Erbschaftsteuer

Die Familienunternehmen haben von der großen Koalition eine zügige Umsetzung der Reform der Erbschaftsteuer eingefordert. Sie kritisierten damit die Finanzminister, die in der vergangenen Woche eine Entscheidung verschoben hatten.

HB BERLIN. In einem Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD am Mittwoch in Berlin forderten etwa 50 Unternehmer noch 2006 eine Verabschiedung im Bundestag. DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun warnte davor, die Länder in der Angelegenheit aus der Pflicht zu lassen. Die Finanzminister hatten in der vergangenen Woche mehrheitlich dafür gestimmt, vor der Reform ein anstehendes Urteil des Verfassungsgerichtes abzuwarten. Dadurch dürfte die neu geregelte Erbschaftsteuer nicht mehr zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten.

Braun wies auf die Bedeutung der Familienunternehmen in Deutschland hin. Alleine die eingeladenen Firmen hätten in den vergangenen zehn Jahren ihre Beschäftigungsquote um 22 Prozent aufgestockt, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der zu dem Treffen eingeladen hatte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%