Special

WECONOMY 2015

Alumnis
Weconomy – und dann?

Im Gespräch mit dem Handelsblatt erzählen ehemalige Preisträger, wie ihre Zeit nach dem Weconomy-Gewinn war und wie sie ihr Start-up weiter entwickelt haben. Ihr Erfahrungsschatz bietet wertvolle Tipps für Start-ups.
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Düsseldorf„Liquidität, Liquidität, Liquidität.“ Lars Bergmann zögert nicht lange, als es um die Frage geht, woran er am schwersten zu knabbern hatte seit dem Jahr 2010. Damals wurde sein Start-up Benjamin, das mit Hilfe von elektromagnetischen Antrieben Behälter und Paletten wie von Geisterhand von A nach B befördert, als Sieger auserkoren.

Die Begeisterung von Interessenten nach der Prämierung war groß. Bergmann lehnte ab. „Wir sind in der Entwicklung noch gar nicht so weit, um heute schon in großen Dimensionen in den Markt eintreten zu können.“ Er hatte etwas anderes im Kopf. „Lieber erst einmal den Ball flach halten“, sagt er. Das sei besser als blinder Aktionismus und überhastete Entscheidungen.

Ähnlich ergeht es auch Fenna Neubauer, die nach Baden-Baden mit zwei Zangen in ihrer Handtasche aus Hannover angereist ist. „Die bleiben nur beim Shoppen mit meinen Freundinnen zu Hause“, erzählt die Preisträgern aus dem Jahr 2011 und schwärmt von ihrem Produkt, das sie mit ihrem Bruder Hannes erfunden hat. Eine Zange, die durch ein patentiertes Greifprinzip Objekte besser fixiert. Auch Neubauer will nicht mit aller Gewalt in den Markt eintreten. „Ich gebe erst dann Gas, wenn unsere Zange perfekt ist.“

Man kann an dieser Stelle gut den Autoren Holm Friebe („Die Stein Strategie - von der Kunst nicht zu handeln“) heranzitieren. Er schildert ein Paradebeispiel für gutes strategisches Denken, das diese Jungunternehmer hier alle schon beherrschen: „Keine vollmundigen Zielverkündigungen, kein wolkiges Wunschdenken, vielmehr Ausdruck von gut abgehangener Klugheit und Demut vor der Zukunft.“

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  • Bei diesem Bericht, ist unter dem Unterpunkt "Banken" ein Grammatik, sowie ein Satzfehler zu finden, der die Stringenz deutlich beeinflusst.

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