Special

WECONOMY 2015

Gründerwettbewerb Weconomy
„Eine Welle des Gründertums hat sich aufgebaut“

Jungunternehmer treffen Top-Manager: Die Gewinner des Gründerwettbewerbs „Weconomy“ durften sich auch mit Industrielenkerin Susanne Klatten austauschen. Die Quandt-Erbin freut sich über mehr Berufene mit langem Atem.

GarchingSie bauen Kleinwasserkraftwerke, die in jeden Rucksack passen und mit fließenden Gewässern ab 20 Zentimetern Tiefe betrieben werden. Sie haben neuartige Tinten entwickelt, die es ermöglichen, Anwendungen auf Verpackungen zu drucken, beispielsweise Echtheitszertifikate, die Medikamente fälschungssicher machen. Und sie haben im 3D-Druck-Verfahren robuste Sensortechnik entwickelt, die Strömungen genauer messen können als je zuvor. Die Firmen heißen Aquakin, Saralon und Vectoflow und sind sehr klein – noch.

Die Jungunternehmer von insgesamt zehn Start-ups stehen als Gewinner des Gründerwettbewerbs „Weconomy“ von Wissensfabrik und UnternehmerTUM neben Susanne Klatten, der einflussreichsten Industrielenkerin in Deutschland und Franz Fehrenbach, Aufsichtsratschef von Bosch. Oder Bernd Herrmann von Würth, Boris Katic von Fischer, Tüv-Nord-Chef Guido Rettig, aber auch Ingo Mandt aus dem LBBW-Vorstand oder Carl-Heiner Schmid, Eigentümer des größten deutschen Handwerksbetriebs und Markenexperte Frank Dopheide aus der Handelsblatt-Geschäftsführung.

„Weconomy“ ist der einzige Preis, bei dem Gründer kein Geld gewinnen, aber wirtschaftlichen Sachverstand aus erster Hand. Das Handelsblatt ist Medienpartner des Wettbewerbs, der in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgetragen wurde.

20-Minuten-Gespräche mit den gestandenen Managern über brennende Themen wie Patentschutz, Vertriebsaufbau oder Finanzierung und vor allem exzellente Kontakte, warten auf die Gründer.

Der Ort des Weconomy-Wochenendes ist diesmal das brandneue „Entrepreneurship Center“ auf dem Campus der TU München in Garching. Hier bietet UnternehmerTUM Start-ups nicht nur Räumlichkeiten und Beratung, sondern auch professionelle Prototypenwerkstätten. Alles ist vom Feinsten: Ein Eldorado von dem normalerweise Jungunternehmer, die anderswo ihre ersten Schritte in einem Hinterhofzimmer machen, nur träumen können.

Die Wirtschafts-Novizen sind von den Treffen mit gestandenen Unternehmern und Managern elektrisiert. „Für uns sind die Gespräche Gold wert. Wir haben vor allem gelernt, dass wir noch schneller agieren müssen“, sagt Marco Maier von Viscopic.

Und die jungen Unternehmer sind auf Zack. Katharina Kreitz, Luft- und Raumfahrtingenieurin mit Master von Vectoflow will möglichst viel aus den Gesprächen herausholen. Fischer-Manager Boris Katic ist dementsprechend begeistert von der Messtechnik von Vectoflow. „Da gibt es tolle Anwendungsmöglichkeiten“, schwärmt der Manager. Beispielsweise bei Brücken sei die Korrosion von Metallbefestigungen ein riesiges Problem. Wenn man mit der neuartigen Strömungsmesstechnik herausfinden könne, welche Teile am stärksten Wind, Wetter und Salz ausgesetzt sind, könne man entweder die Wartung optimieren oder entsprechend robustere Materialien an den sensiblen Stellen einsetzen.

Als in der folgenden Session der nächste Manager sagt, da gebe es bestimmt eine Anwendung, verabschiedet Gründerin Kreitz ihn keck. „Der Chef von Fischer hätte schon eine“. So selbstbewusst können Gründer sein, die ihren ersten Auftrag von BMW schon im Haus haben.

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