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WECONOMY 2015

Weconomy
Neuer Preis für Gründer

Exklusives Know-How, mehr Vier-Augengespräche mit den großen Lenkern der Wirtschaftswelt: Weconomy, einst reiner Start-up-Wettbewerb, entwickelt sich zur Gründerinitiative weiter und holt einen neuen Partner ins Boot.
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DüsseldorfDer Gründerwettbewerb Weconomy, den bisher das Handelsblatt und das Unternehmensnetzwerk Wissensfabrik jährlich ausgeschrieben haben, hat sich mit dem neuen Partner UnternehmerTUM vom reinen Wettbewerb zur Gründerinitiative weiterentwickelt.

Dabei werden die innovativsten technologieorientierten Start-ups in Deutschland gesucht, um sie mit etablierten Unternehmen zusammenzubringen und ihnen gezielt bei wichtigen Themen wie Markteintritt, Organisations- und Unternehmensentwicklung Unterstützung zu bieten.

Angehende Gründer und Jungunternehmer haben die Möglichkeit, sich bis Ende August unter www.weconomy.de zu bewerben. Wer gewinnt, bekommt ein Jahr lang tatkräftige Unterstützung in Form von Erfahrung und Know-how bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung seiner Geschäftsidee (weitere Informationen zur Gründerinitiative gibt es auch in diesem Video).

Wie schon in den vergangenen Jahren darf etwas nicht fehlen, das man sich mit Geld nicht kaufen kann: das Netzwerk-Wochenende mit Top-Managern der deutschen Wirtschaft, darunter in diesem Jahr auch der Daimler-Chef Dieter Zetsche und der Vorsitzende des Vorstands von Bilfinger SE, Roland Koch. Die Jungunternehmer können mit den Managern in Vier-Augen-Gesprächen das eigene Geschäftsmodell weiterentwickeln.
Darüber hinaus bietet die Initiative künftig drei themenspezifische Veranstaltungen bei und mit Weconomy-Partnerunternehmen, die auf die Bedürfnisse der Start-ups zugeschnitten sind. Ein Coach bereitet die Jungunternehmer intensiv auf diese Tage vor. So wird Weconomy zu einer Plattform für Interaktion zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und legt die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit.

„Unternehmertum ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und muss in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert bekommen“, erklärte der Lenkungskreisvorsitzende der Wissensfabrik, Franz Fehrenbach, am Montag zum Start der neuen Initiative auf dem Wissensfabrik-Forum in Berlin. „Mit Weconomy unterstützen die Mitglieder der Wissensfabrik junge Gründer und fördern das Unternehmertum in unseren eigenen Unternehmen. Davon profitieren alle Beteiligten.“

„Start-ups können wirklich Neues schaffen – hier entstehen radikale, bahnbrechende Innovationen, die alte Technologien verdrängen und neue Märkte eröffnen“, erklärte der Geschäftsführer UnternehmerTUM, Helmut Schönenberger. „Gerade junge Technologieunternehmen brauchen dafür jedoch die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen – gemeinsam können sie beispielsweise die Entwicklung zum marktreifen Produkt schneller vorantreiben und neue Märkte adressieren. Etablierte Unternehmen gewinnen aus der Innovationskraft und Dynamik der Start-ups neue Impulse.“

Carina Kontio ist Redakteurin im Ressort Unternehmen & Märkte.
Carina Kontio
Handelsblatt / Redakteurin Unternehmen

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