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WECONOMY 2015

Weconomy-Wettbewerb
Handelsblatt sucht junge Köpfe mit frischen Ideen

Zeit für Gespräche unter vier Augen: Top-Manager beraten die Gewinner des Start-up Wettbewerbs „Weconomy“. Die Gründer bekommen so neue Perspektiven – und Kontakte.
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DüsseldorfAn das Gefühl am ersten Abend des Gründerwochenendes im Herbst 2011 erinnert sich Sebastian Schulze noch genau. Als die Gründer zusammenkamen, waren die Themen des Abends schnell gefunden – alle haben als Jungunternehmer schließlich ähnliche Erfahrungen gemacht und ähnliche Herausforderungen, vor denen sie stehen. „Ich habe mich sofort angekommen und wohl gefühlt“, sagt Schulze. Daraus sind echte Freundschaften entstanden, die sich um weit mehr drehen als den üblichen Plausch. „Wir besprechen da schon mal tiefgehende Finanzierungsfragen, wollen wissen, wie die anderen etwas gelöst haben“, sagt Schulze.

Schulze, der mit seinem Co-Gründer Asaf Moses den Online-Modehandel revolutionieren könnte, traf im Herbst nicht nur auf andere Start-up-Unternehmer, sondern auch auf Top-Manager der deutschen Wirtschaft. Bosch-Chef Franz Fehrenbach, der ehemalige BASF-Chef Jürgen Hambrecht und etliche andere nahmen sich unter vier Augen Zeit für Gespräche. „Viele Fragen, die Gründer beschäftigen, drehen sich um Finanzierung, Marktzugang und Vertrieb sowie um Geschäftsmodelle. Also: Wie muss ich ein Geschäftsmodell in der Gründungsphase so durchdenken, damit ich noch Jahre später damit erfolgreich weiter wachsen kann. Hier geben wir unsere Erfahrungen gern weiter“, sagt Christian Rast, Gründer und Vorstandschef der Beratung Brain-Net.

Ein Wochenende lang beraten deutsche Top-Manager bis zu zehn Jungunternehmer. Das ist etwas einmaliges in Deutschland – exklusiv angeboten für die Gewinner des Start-up-Wettbewerbs Weconomy, den Wissensfabrik und Handelsblatt auch in diesem Jahr ausschreiben. Denn die Manager wissen, dass Deutschland mehr Gründer braucht. Zuletzt machten sich nur noch 400.000 Gründer jährlich in Vollzeit selbständig. „Ob innovative Technologie, Lifestyle-Anwendung oder Energie-Onlinebörse – unser Ziel ist kluge und mutige Menschen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen. Das ist auch die beste Investition in die Zukunft Deutschlands“, sagt Hambrecht, der heute für die Wissensfabrik spricht.

Und deshalb nehmen sich die Manager die Zeit für das Weconomy-Wochenende. „Sie haben sich richtig in die Materie reingedacht“, sagt Gründer Schulze. Er und sein Mitgründer haben mit Upcload ein System entwickelt, mit dem sich Onlinekäufer per Webcam vermessen lassen um so die passende Kleidergröße zu finden.

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