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Weitere Auszeichnungen: Neue Mitglieder für die große Bühne der Unternehmer

Gemeinsam mit KPMG nimmt das Handelsblatt seit 2009 Unternehmer, die über Generationen hinweg mit ihren Visionen und ihrer Unternehmensführung Maßstäbe gesetzt haben, in eine Hall of Fame auf. Die Mitglieder stehen für die lange währende Innovationskraft. Doch auf ihren Spuren wandeln längst auch neue erfolgreiche Macher des Mittelstands.

Ein Bild der "Hall of Fame 2010": Heinrich Weiss wird ausgezeichnet. Quelle: Thorsten Jochim
Ein Bild der "Hall of Fame 2010": Heinrich Weiss wird ausgezeichnet. Quelle: Thorsten Jochim

FRANKFURT. Unternehmer, die über Generationen hinweg mit ihren Visionen und ihrer Unternehmensführung Maßstäbe setzen, sind für die deutsche Wirtschaft extrem wichtig. Deshalb zeichnet das Handelsblatt mit der Hall of Fame der Familienunternehmen jedes Jahr wichtige Persönlichkeiten aus.

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Im Jahr 2009 hat das Handelsblatt mit Unterstützung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zum ersten Mal Unternehmerlegenden in die Hall of Fame aufgenommen: Heinrich Dräger musste bereits als junger Mann sein Unternehmen durch schwierige Zeiten bugsieren. Konrad Henkel war ein moderner Patriarch, der den Düsseldorfer Weltkonzern in eine neue Ära führte. Irene Kärcher steht für die starken Frauen, die im Hintergrund wirkend große Taten vollbrachten. Alfred Freiherr von Oppenheim verkörpert die Chancen und Risiken, denen das Unternehmertum im 20. Jahrhundert ausgeliefert war. Und der charismatische Unternehmer Emil Underberg hat sein Haus nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut, indem er auf das Produkt, auf die Verpackung und auf die ganz besondere Marke mit seinem Namen setzte.

Im Jahr 2010 zogen weitere Unternehmer posthum in die Hall of Fame ein: Albert Boehringer, der den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim aufbaute. Carl von Linde, der sich durch den Wechsel zwischen praxisorientierter Forschung an der Universität und erfolgreicher Unternehmertätigkeit auszeichnete. Melitta Bentz war eine innovative Frau, die den Kaffeesatz in der Tasse leid war - und den Kaffeefilter erfand. Nicht zuletzt steht Carl Friedrich Zeiss wie kein anderer für den Siegeszug der optischen Industrie.

Dass die Jury der Hall of Fame namhaft besetzt ist, versteht sich von selbst. Ihr gehören Wendelin von Boch-Galhau (Villeroy & Boch), Stefan Heidbreder (Stiftung Familienunternehmen), Axel Claus Heitmann (Lanxess), Jürgen Großmann (RWE), Ewald Marquardt (J&J Marquardt), Rolf Nonnenmacher (KPMG), Maria-Elisabeth Schaeffler (INA Holding Schaeffler), Wolfgang Schumann (Rudolf Chemie), Horst Wildemann (TU München) und Gabor Steingart (Handelsblatt) an.

Die Jury verständigte sich mit der Redaktion erneut auf die Ernennung von Idolen, die posthum in die Hall of Fame aufgenommen und von heute an porträtiert werden. Alle sind Unternehmerpersönlichkeiten, die wichtige Zweige der deutschen Wirtschaft maßgeblich weiterentwickelt haben. So prägte Hermann Bahlsen mit seinem berühmten Butterkeks die deutsche Süßgebäckindustrie.

Markenzeichen sind diese Unternehmer alle geworden. Das gilt auch für die vier lebenden Pioniere, die im Rahmen einer Gala am 20. Januar 2011 in München neu in die Hall of Fame aufgenommen werden. Sie folgen auf die Persönlichkeiten, die das Handelsblatt 2009 und 2010 geehrt hat: Berthold Leibinger und Martin Herrenknecht sowie Friedrich von Metzler und Heinrich Weiss.

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