Weltmarktführer bei Gelatine
Gummibärchen haben immer Konjunktur

In einem kleinen verträumten Städtchen im Rhein-Neckar-Kreis hat der Weltmarktführer von Gelatine sein Zuhause. Die „Deutschen Gelatine Fabriken - Stoess AG“ hat mit ihrer Gelita-Gruppe den weltweiten Markt fest in der Hand.

HB EBERBACH. Ihr Marktanteil beträgt 30 %, dieses macht die „Deutschen Gelatine Fabriken - Stoess AG“ schon zu einem Weltmarktführer für Gelatine. Die Herstellung von Gelatine wirft gutes Geld ab, zumal wenn man ständig neue Märkte entdeckt.

Die Mitarbeiter des Unternehmens aus Eberbach arbeiten mit Schweineschwarte und Rinderspalt, kein Stoff von dem man normalerweise ein großartiges wirtschaftliches Geschäft erwartet. Doch das Geschäft des in einem verträumten Odenwaldstädtchen liegenden Weltmarktführer für Gelatine läuft gut. Den Umsatz will Firmenchef Jörg Siebert im laufenden Geschäftsjahr mit 472 Mill. Euro stabil halten. 2 600 Mitarbeiter, davon 900 in Deutschland, produzieren die Rohstoffe für Arzneimittelkapseln, Fotopapier und Lebensmittel.

Die meiste Gelatine geht heute aber in die Nahrungsmittelindustrie, wo 69 % des Umsatzes gemacht werden. Vor allem der Markt für Gelatine im Süßwarenmarkt wird nach Sieberts Worten weiter wachsen. „Gummibärchen haben immer Konjunktur“, heißt es in der Weltzentrale in Eberbach. „Immer mehr Menschen wissen inzwischen, dass Gelatine-Produkte quasi ein Diätprodukt sind“, meint Siebert und fügt hinzu: „dick macht Gelatine nicht“. Am meisten Gelatine brauchen Haribo und andere Süßwarenhersteller. Deren Globalisierungsstrategie folgte Siebert mit neuen Produktionsstätten rund um den Globus. Fabriken der Stoess AG gibt es von Sioux City in Nordamerika über Sydney in Australien bis hin ins schwäbische Göppingen.

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