Zentralverband
Handwerk bremst überschwänglichen Optimismus

Im Handwerk dürfte der Personalabbau in diesem Jahr zum Stillstand kommen. Doch nach den ersten Meldungen, die die gute Nachricht verkündeten bremst der Zentralverband des Deutschen Handwerks überschwänglichen Optimismus und spricht von einem „kleinen Personalaufbau“.

HB ULM. Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hanns-Eberhard-Schleyer, rechnet mit einem „kleinen Personalaufbau“, wie er der Ulmer „Südwest Presse“ (Dienstag) sagte. „Wir gehen weiter von 1,5 bis 1,7 Prozent Wachstum aus“, sagte Schleyer. Die konjunkturelle Entwicklung sei noch nicht so stabil, dass er diese Prognose mit gutem Gewissen erhöhen könne. 2006 hatte das Handwerk fast sechs Prozent mehr umgesetzt, aber die Zahl der Beschäftigten noch um 1,4 Prozent reduziert, sagte Schleyer. Er begründete dies damit, dass das Baugewerbe das Jahr mit einem deutlichen Minus begonnen habe. „Als der Aufschwung einsetzte, wurden erst einmal die vorhandenen Kapazitäten ausgelastet.“

Von der Europäischen Handwerkskonferenz am 16. und 17. April in Stuttgart erhofft sich Schleyer eine Schlusserklärung, die zur Basis der europäischen Handwerks- und Mittelstandspolitik der nächsten Jahre wird. Unter anderem kritisiert das Handwerk, bislang im Rahmen großer europäischer Forschungsprogramme zu kurz gekommen zu sein.

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