Ziel: Produktionsfaktor Wissen besser nutzen
Wie Wissensmanagement das Unternehmen absichern kann

Der langjährige Vertriebsleiter ist im Ruhestand, der beste Ingenieur gerade abgeworben worden. Der Chef ist aufgeschmissen: Ihm fehlen entscheidende Informationen über Kunden, Aufträge und Abläufe für das gesamte Tagesgeschäft. Eine Katastrophe für jedes Unternehmen.

DÜSSELDORF. „Extremhart trifft ein solches Szenario kleine und mittlere Betriebe, da diese in besonderer Weise von den Kenntnissen einzelner Mitarbeiter abhängen und meist nur wenige Experten mit wichtigem Spezial-Know-how haben“, erklärt Prof. Klaus North vom Lehrstuhl für Wirtschaft an der Fachhochschule Wiesbaden. Die gute Nachricht ist: Beschäftigen sich Unternehmen frühzeitig damit, wie sich vorhandene Kenntnisse teilenundweiterentwickeln lassen, gibt es keine Probleme. Wissensmanagement heißt die Lösung.

Unter diesem Oberbegriff wird das Generieren, Sortieren, Dokumentieren und Verfügbarmachen von Firmen-Know-how verstanden. Ziel ist es, den Produktionsfaktor Wissen im Unternehmen besser zu nutzen, um im Wettbewerb bestehen zu können. „Im Zuge der Globalisierungsdebatte hat gerade der Mittelstand gemerkt, dass er langfristig – auch im Inland – nur auf einem sehr hohen Qualitätsniveau mit sehr hochwertigen Produkten und Dienstleistungen bestehen kann“, ist Wissensmanagement-Experte North überzeugt.

Im Tagesgeschäft geht es konkret darum, wie Erfahrungen beim Ausscheiden von Mitarbeitern gesichert werden können, was die Konkurrenz lehrt, wie bestimmte Prozesse schneller, effizienter und in gleich bleibender Qualität abgewickelt werden können und wie sich die Kompetenz der Mitarbeiter steigern lässt.

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