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28.04.2008 

E-Learning und Mittelstand - passt das zusammen?

Die Nutzung von digitalen Medien wird immer selbstverständlicher. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung von E-Learning gegeben, auch für den Mittelstand. Da die Euphorie der frühen Jahre verflogen ist, kann mit einer realistischen Einschätzun, was E-Learning leisten kann, eine Konsolidierung stattfinden.

Wie sieht die aus?

Erste Ansätze sind schon sichtbar: Es bilden sich langsam Qualitätsstandards heraus. Ebenso verbessert sich die Beratung. Bei entsprechenden Bedingungen kann sich E-Learning zu einem unverzichtbaren Element im Weiterbildungsbereich entwickeln.

Was muss dafür geschehen?

Die Betriebe müssen verstehen, dass E-Learning kein Wundermittel ist. Wir müssen geeignete Rahmenbedingungen schaffen, die die Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit steigern und die nicht blind einfach nur den Einsatz von E-Learning als Ziel haben.

Das war bisher nicht der Fall?

Es wurden Millionen ausgegeben, um den Einsatz von E-Learning zu fördern. Daraus entstanden viele schöne geförderte E-Learning-Projekte, deren Nachhaltigkeit leider bei Null lag. Dabei wurde das Rad oft neu erfunden, statt auf vorhandenes Wissen zurückzugreifen.

Was raten Sie Unternehmen?

Unternehmen sollten sie sich erst einmal an die Einrichtungen wenden, die sie normalerweise für Weiterbildungen anrufen, also Handelskammern, Branchenverbände oder ihnen bekannte Berater. Auf eigene Faust nach einem geeigneten E-Learning Angebot zu suchen, ist bei derzeit 200 verschiedenen Lernplattformen schwierig. Was man bei der Auswahl von Angeboten beachten sollte, findet man im Internet auf den Seiten des "Deutschen Bildungsserver".

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