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31.01.2007 
Wachstumstrend ungebrochen

Finanzinvestoren kommen im Mittelstand voran

Die deutschen Mittelständler öffnen sich stärker für Eigenkapitalbeteiligungen von Dritten. Wie die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) am Dienstag in Frankfurt mitteilte, ist der Wachstumstrend bei mittelgroßen Management-Buyouts unter Mithilfe von Finanzinvestoren ungebrochen.

HB FRANKFURT. Laut DBAG wurden 2006 insgesamt 34 Transaktionen verzeichnet nach 25 im Jahr zuvor, das Volumen nahm um rund eine Milliarde Euro auf vier Mrd. Euro zu. Erfasst wurden Deals, bei denen Private-Equity-Häuser ein Unternehmen mehrheitlich unter Beteiligung des Managements erwerben. Die Größenordnung im mittleren Marktsegment reicht von 50 Mill. bis 250 Mill. Euro. „Die Zahlen unterstreichen, dass sich Private Equity nachhaltig als Finanzier des deutschen Mittelstands etabliert hat, sagte Vorstandssprecher Wilken von Hodenberg.

Der Großteil der Transaktionen resultierte aus Konzernabspaltungen, wichtige Quellen für neue Investments sind aber auch Secondary Buyouts, bei denen Finanzinvestoren untereinander Firmen kaufen und verkaufen. Außerdem fanden noch Public-To-Private-Transaktionen statt, bei denen börsennotierte Gesellschaften reprivatisiert werden. Bei Nachfolgeregelungen in Familienunternehmen spielt Beteiligungskapital dagegen eine untergeordnete Rolle.

Typische Mittelstands-Deals betrafen in jüngster Zeit den Spielfigurenhersteller Schleich, die Fahrzeugelektrik Pirna und den Fertighausproduzenten Kampa. Insgesamt machen Mittelstandstransaktionen nur einen relativ kleinen Teil am Gesamtmarkt aus, der laut Incisive Media/Candover im vergangenen Jahr um 41 Prozent auf 178 Mrd. Euro gestiegen ist.

Die DBAG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 den Konzernüberschuss auf 82,7 Mill. Euro verdoppeln. Im Portfolio waren 32 Firmen. Die Aktionäre partizipieren am Erfolg mit einer auf 50 (33) Cents angehobenen Dividende sowie einer Sonderdividende von 2,50 Euro/Anteil.

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