Der krisengeschüttelte Osnabrücker Cabrio-Spezialist Karmann prüft die Schließung eines weiteren Geschäftsbereichs. Das Unternehmen suche nach einem Käufer für die Werkzeugbau-Sparte.
Eine rote Ampel vor dem Karmann-Werk in Osnabrück. Der Autobauer und Zulieferer steckt in der Krise. Foto: ap
HB OSNABRÜCK. Das bestätigte ein Karmann-Sprecher am Freitag. Finde sich kein Käufer, drohe die Schließung der Sparte, hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet. Betroffen wären 250 Mitarbeiter.
Wegen des möglichen Wegfalls des Fahrzeugbaus sei der Werkzeugbau nicht mehr profitabel. Wegen fehlender Aufträge hatte Karmann bereits im vergangenen Herbst die Streichung von 1 770 Stellen angekündigt.
