Rückblick : Ernährungsindustrie profitierte von Exporten

Rückblick
Ernährungsindustrie profitierte von Exporten

Im vergangenen Jahr konnte die Lebensmittelindustrie ihren Umsatz steigern und ist gewachsen. Hauptgrund hierfür sind vor allem Exporte in die USA, nach Russland und nach Asien oder Afrika.
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Berlin Die deutsche Ernährungswirtschaft hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz gesteigert und 170,1 Milliarden Euro erlöst. Das entspreche einem Wachstum von 4,1 Prozent im Vergleich zu 2011, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Jürgen Abraham, am Mittwoch zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Allerdings habe das Umsatzplus im Inland nur 1,2 Prozent betragen.

Bei den Exporten gab es Abraham zufolge einen Zuwachs von 11,4 Prozent auf 53,4 Milliarden Euro. Dies sei jedoch nicht auf das Geschäft innerhalb der Europäischen Union zurückzuführen, sondern insbesondere auf Ausfuhren in die USA, nach Russland, die Schweiz sowie nach Asien oder Afrika.

Zwar habe die Ernährungsindustrie unter anderem mit gestiegenen Energiekosten zu kämpfen gehabt. Bei den Lebensmittelpreisen sei die Steigerungsrate von drei Prozent dennoch nicht überschritten worden.

Auf der Grünen Woche präsentieren sich ab Freitag 1.630 Aussteller aus 67 Ländern. Die Messe ist nach Veranstalterangaben die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft und Ernährung.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Aber klar ..., so wird z.B. die Milchproduktionen mit zig Millionen Euro von der EU subventioniert. Durch den Anreiz werden allein in Deutschland 800 Mio. Liter Milch zu viel produziert. Diese überflüssige Milch wird zu Milchpulver verarbeitet und in die dritte Welt verschifft, wo sie billiger als die einheimische Milch verkauft wird. Dass dort die Milchproduktion, kleine Familienbetriebe zerstört werden, interessiert keinen. Hauptsache Deutschland sichert seine Arbeitsplätze.

    Und das noch unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe.

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