Solarkrise: Meyer Burger zur Kapitalerhöhung gezwungen

Solarkrise
Meyer Burger zur Kapitalerhöhung gezwungen

Die Schweizer Solarfirma Meyer Burger steckt tief im Minus und muss ihre Aktionäre um Geld bitten. 500 Millionen Franken fehlen, um Gewinn machen zu können.
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ZürichNach tiefroten Zahlen muss der Schweizer Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger seine Aktionäre um neues Geld bitten. Wegen der Krise in der Solarbranche stand unter dem Strich ein Verlust von 116 Millionen Franken nach einem Gewinn von 35,8 Millionen Franken im Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Eine Kapitalerhöhung soll nun 150 Millionen Franken einbringen. Die neuen Aktien sollen vom 29. April bis zum 6. Mai den bisherigen Aktionären zur Zeichnung angeboten werden.

Meyer Burger stellt Maschinen zum Schneiden und Bearbeiten von Materialien wie Silizium her und ist stark auf den chinesischen Solarpanel-Markt ausgerichtet. Nach einem Umsatzeinbruch um 50 Prozent auf 645 Millionen Franken rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Erlösrückgang. 2013 werde der Umsatz auf rund 400 Millionen Franken schrumpfen - zu wenig, um schwarze Zahlen zu schreiben. Meyer Burger braucht nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 500 Millionen Franken, um einen Betriebsgewinn zu erzielen. Der Auftragseingang sollte aufgrund einer sich abzeichnenden Erholung im Solarmarkt besser ausfallen als im vergangenen Jahr, erklärte der Konzern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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