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08.12.2008 
Kunden-Kontakt

Mittelstand entdeckt Dialog-Marketing

von Carmen Salvenmoser

Mailings, Werbe-SMS und Telefonmarketing sorgen immer öfter auch im Mittelstand für den direkten Kontakt zum Kunden. Für den Erfolg einer Dialog-Kampagne benötigen Unternehmen vor allem eins: Aktuelle Kundendaten.

Die Chancen, dass Kunden auf gutes Dialog-Marketing reagieren, stehen gar nicht schlecht. Foto: ArchivLupe

Die Chancen, dass Kunden auf gutes Dialog-Marketing reagieren, stehen gar nicht schlecht. Foto: Archiv

KÖLN. Dialog-Marketing ist beliebt: 32,7 Mrd. Euro investierten deutsche Unternehmen 2007 in den direkten Draht zum Kunden, zwei Prozent mehr als 2006. Damit wuchs das Dialog-Marketing stärker als der Gesamtwerbemarkt, der nur um 1,6 Prozent zulegen konnte. Mehr als zwei Drittel der gesamten Werbeaufwendungen fließen in Dialogmedien.

Und der Aufwärtstrend hält an, so das Ergebnis der Studie "Dialog Marketing Monitor 2008" der Deutschen Post. Denn auch wenn das Gros der Werbeausgaben weiterhin von Großunternehmen kommt, setzen laut der Post-Studie auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen auf Dialog-Marketing - und sorgen bei spezialisierten Agenturen und Direktmarketing-Experten für Aufträge.

Grund für den Dialog-Marketing-Trend: Werbebotschaften erreichen Kunden auf diesem Weg besonders zielgenau. So entstehen sehr viel weniger Streuverluste als bei klassischen Medien wie Print-Anzeigen oder TV-Spots, heißt es beim Deutschen Dialogmarketing Verband (DDV). Zudem ist der Erfolg direkt messbar: Über so genannte Response-Elemente werden die Empfänger der Werbung zu einer Reaktion aufgefordert. Die einfache Formel: Je mehr Antworten auf einen Werbebrief kommen, desto erfolgreicher die Kampagne.

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Glaubt man Frank Fülle, Produktmanager beim Thüringer Direktmarketing-Spezialist Briefodruck Fülle & Schumann, haben Mittelständler noch großen Nachholbedarf beim direkten Kundendialog. "Wir sprechen bewusst mittelständische Unternehmen an, die Directmails bisher vergleichsweise wenig genutzt haben", sagt der Fachmann. Eine Ursache für die Zurückhaltung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sieht Fülle in mangelnden Kenntnissen: "Agenturen wissen wie es geht, aber es sind sehr viele Aktivitäten notwendig, die Unternehmen in dieser Richtung zu schulen."

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