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20.11.2007 
Business-Wissen

Der Gruppenpsychologe

von Bert Fröndhoff

Man wird nicht dazu geboren, ein Manager zu sein, sondern man muss es sich erarbeiten, schreibt Guido Stein, Professor an der renommierten spanischen Business-School IESE. Wer neu in eine Führungsposition rutscht, muss gut zuhören können und bereit sein zu lernen.

DÜSSELDORF. Die Realität beweist es: „Niemand kann einem anderen wirklich beibringen, ein guter Manager und eine gute Führungskraft zu sein.“ Dass dieser Satz vom Professor einer renommierten Business-School kommt, überrascht zunächst – sind doch die Kaderschmieden genau dazu da, Managern und denen, die es werden wollen, das nötige Rüstzeug mitzugeben. Aber Guido Stein, Professor an der IESE, weiß, dass es ein großer Unterschied ist, ob man über Controlling und Marketing doziert oder ob es darum geht, gute Managementfähigkeiten zu entwickeln.

Wer neu in eine Führungsposition rutscht, muss deswegen vor allem bereit sein zu lernen, schreibt Stein in einer Untersuchung der IESE Business School in Barcelona und Madrid. Er hat eine Art praktischen Ratgeber für neue Manager geschrieben. Sein Ausgangspunkt lautet: Man wird nicht dazu geboren, ein Manager zu sein, sondern man muss es sich erarbeiten. Das hat schon der Vordenker Peter Drucker so gesehen. Er nannte Manager überspitzt einer Art „dauerhafte Lehrlinge“.

Was aber gibt die IESE Managern, die neu in eine Führungsposition rutschen, mit auf den Weg? Natürlich sollten sie sich klar sein, dass der erste Eindruck viel zähle und beim Antritt keine Spur von Unsicherheit zu spüren sein dürfe – stattdessen würden Reife, Professionalität, Gelassenheit erwartet.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Warum Manager auch psychologische Fähigkeiten haben sollten

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