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04.09.2007 
Urheberrechtsstreit in den USA

Einigung bei Napster-Klage

Bertelsmann legt seinen Rechtsstreit um die ehemalige File-Sharing-Plattform Napster nun endgültig bei. Der Medienkonzern zahlt an den US National Music Publishers Association-Branchenverband (NMPA) 130 Millionen Dollar.

Nach Zahlung dieser Summe erhebt die Organisation keine weiteren Forderungen mehr aus der Finanzierung der ehemaligen Tauschbörse im Jahr 2000. Im Jahr 2000 hatte der deutsche Konzern 85 Millionen Dollar in Napster investiert und den Versuch unternommen, daraus eine legale Tauschbörse zu machen. Die Bemühungen scheiterten und Napster ging im darauf folgenden Jahr offline. Der Software-Hersteller Roxio sicherte sich den Markennamen der Plattform und startete einen Neuversuch. Mittlerweile läuft das Downloadportal als legaler Dienst.

Wird die Einigung zwischen den beiden Parteien nun noch durch ein US-Bundesgericht abgesegnet - wovon auszugehen ist - gilt der Urheberrechtsstreit als endgültig beendet. Der Medienkonzern hatte zuvor mit einzelnen Plattenlabels verschiedene Einigungen erzielt - darunter Universal Music, EMI und Warner. Insgesamt zahlte Bertelsmann für seine Beteiligung an Napster bereits rund 400 Millionen Dollar. pte

www.bertelsmann.com
www.nmpa.org

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