Die Folge: Zwei Drittel der Befragten glauben, dass Risiko-Management als strategisches Instrument immer wichtiger wird. Und, dass sich die Vorstandsetage selbst mit diesem Thema befassen sollte (58 Prozent). Unter dem Motto komplexe Probleme brauchen komplexe Lösungen sehen viele Top-Manager gerade in der Planung von Zukunftsszenarien ein wichtiges Instrument des Risikomanagements. 26 Prozent nutzen die Szenarioplanung regelmäßig, 40 Prozent, wenn die Situation es erfordert.
Solche Techniken helfen den Entscheidern die Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Risikokategorien zu erkennen. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass die Unternehmen sich durch bereits bestehende Risikoplanungen für Betriebsausfälle etc. gut auf technische Probleme vorbereitet haben. Bei den globalen Herausforderungen aber, wie dem Klima- und demografischen Wandel sowie der Terrorgefahr, tun sie sich schwer mit einer Risikoanalyse.
Das EIU empfiehlt, Risikomanagement zu einem festen Bestandteil einer längerfristigen Unternehmensplanung zu entwickeln, auch wenn eine gute Zukunftsplanung heute noch schwieriger sei als vor zehn Jahren. Denn eine gute Vorbereitung könne so manches Problem ein wenig abfedern, gerade wenn globale Trends jedes Unternehmen erfassen.
