0 Bewertungen
19.10.2007 
Online-Bruttowerbeaufwendungen

Online liegt wieder deutlich im Plus

Nielsen Media bewertet den Online-Bruttowerbemarkt im Zeitraum Januar bis September 2007 mit 756 Millionen Euro. Mit knapp 280 Millionen Euro haben sich die Bruttowerbeumsätze des Mediums Online im dritten Quartal am deutlichsten hervorgehoben.

Dabei verzichten die Experten auf den Vorjahresvergleich. Eine neue Erfassungsmethodik auf Streuplanebene, das heißt zusätzliche Meldungen der Vermarkter sowie Anpassungen der Bewertung nach vereinbarten Konventionen, führe zu einem Wachstum von circa 10 Prozent der Nielsen Online-Werbestatistik, heißt es in dem Bericht. Als mit Abstand werbestärkste Online-Branche in den ersten neun Monaten 2007 macht Nielsen die Online-Dienstleistungen mit Werbeaufwendungen in Höhe von 142 Millionen Euro aus.

Wachstumstreiber dieser Branche seien neben den Investitionen der Online-Vermittlungsdienste (47,9 Millionen Euro) ebenfalls die Gruppe der Portale / Communities / Suchmaschinen (47,7 Millionen Euro) sowie die Anbieter von Online-Glücksspielen und-Lotterien (32,2 Millionen Euro). Ebenfalls hohe Werbeausgaben tätigten die Branchen Telekommunikation (62,0 Millionen Euro) und Finanzdienstleistungen (58,0 Millionen Euro) sowie die Handelsorganisationen (46,0 Millionen Euro).

Dabei hat sich die Anzahl der Online-Werbungtreibenden pro Quartal in diesem Jahr gesteigert: Zählten die Medienstatistiker im 1. Quartal 2007 noch 1 318 Firmen, sind es im 2. Quartal 1 552 und im 3. Quartal 1 557 Unternehmen, die Online Werbung schalteten. Die höchsten Werbeaufwendungen in den ersten drei Quartalen registrierte Nielsen bei dem Discounter Plus (31,5 Millionen Euro), gefolgt von dem Internet-Gewinnspielanbieter Planet49 (19,2 Millionen Euro) und Unister, einem Betreiber zahlreicher Internetportale (17,9 Millionen Euro).

Die höchsten Online-Werbeaufwendungen (exklusive der Online-Vermarkter Bild.T-Online, Bauer Media, Interactive Media, obile.de, AutoScout24 Media, AdLink, ad pepper, Hi-Media, orange media, SPiN.) investierten die Werbungtreibenden für das Super Banner mit einem Anteil von 20,4 Prozent sowie für die Online-Werbeformen Skyscraper (9,8 Prozent), Rectangle (7,4 Prozent), Wallpaper (6,9 Prozent) und Medium Rectangle (5,3 Prozent).

www.nielsen.de

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Zuletzt besucht / gesucht

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Zu spät, zu teuer  Artikel in Merkliste

09.10.2008 von Eric Bonse

Man muss ein unerschütterlicher Optimist sein, um noch an die Zukunft des europäischen Satellitensystems Galileo zu glauben. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Jenseits der Panik  Artikel in Merkliste

08.10.2008 von Frank Wiebe

Zugegeben, es fällt schwer, das berühmte Licht am Ende des Tunnels oder Silberstreifen am Horizont zu entdecken. Selbst eine Hilfsaktion der Notenbanken und Regierungen kann die Märkte nur mit Mühe wenigstens zeitweise beruhigen. Dennoch: In einigen Jahren werden rückblickend vielleicht feststellen, dass in diesen Tagen die Wende zum Guten ihren Anfang nahm. Kommentar

weiterHandelsblatt Quiz

Werbesprüche-Quiz: Auf Kundenfang mit dem Wir-Gefühl

Los geht's!Seit 1990 ist „Wir“ das wichtigste Wort in der Werbesprache. Wissen Sie, wer noch mit dem Sinn für Gemeinschaft auf Kundenfang geht?
Testen Sie Ihr Wissen!
Anzeige