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Bermuda-Versicherer : Moody’s gibt Warnschuss für PartnerRe ab

Noch bestätigt die Ratingagentur die Noten des Versicherers. Aber der Ausblick für Schulden- und Finanzstärke-Rating ist negativ. Denn die hohen Verluste in der Versicherung von Katastrophen belasten den Rückversicherer.

Nach dem schweren Erdbeben in Japan sind weite Teile noch immer zerstört. Quelle: dpa
Nach dem schweren Erdbeben in Japan sind weite Teile noch immer zerstört. Quelle: dpa

DüsseldorfDie Ratingagentur Moody's betrachtet Partner Re kritischer. Zwar seien das Schulden-Rating von A2 und das Finanzstärke-Rating von Aa3 bestätigt worden. Doch den Ausblick für beide Noten des Bermuda-Versicherers habe Moody’s von stabil auf negativ gesenkt, teilte die Agentur mit. Solch eine Warnung ist oft eine Vorstufe für die Absenkung des Ratings selbst. Ob dies passiert, hängt auch davon, wie der Versicherer nun reagiert.

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Auslöser für den Warnschuss seien die hohen Verluste in der Versicherung von Katastrophen, erklärte Moody’s. Verglichen mit den meisten anderen großen Rückversicherern müsse PartnerRe hohe Lasten verarbeiten. Zudem bedeute der hohe Verlust im ersten Quartal, dass das Kapitalpolster mit Blick auf die anstehende Hurrikan-Saison über dem Atlantik nicht mehr so komfortabel sei.

Partner Re gehört weltweit zu den zehn großen Spezialisten für Katastrophenrisiken. Im ersten Quartal hatte die Gesellschaft vor Steuern 1,07 Milliarden Dollar verloren. Hauptgrund waren hohe Lasten durch die Erdbeben und Überflutungen in Australien, Neuseeland und Japan. Die Verluste im Katastrophengeschäft entsprächen zwischen 14,9 und 16 Prozent des Eigenkapitals, das Ende 2010 zur Verfügung stand, erklärte Moody’s. Auch andere Ratingagenturen wie AM Best oder Fitch hatten in Vergleichen zuvor darauf hingewiesen, dass die Kennzahlen von Partner Re im Branchenvergleich derzeit besonders schlecht seien.   

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