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Brigitte Kasztan: „Ford hat einen eigenen Wagen beim CSD“

Für Homosexuelle gilt Ford bereits seit Jahren als beliebter Arbeitgeber. Ford-Managerin Brigitte Kasztan spricht im Interview über die Gründe.

Brigitte Kasztan, Diversity-Managerin bei Ford. Quelle: PR
Brigitte Kasztan, Diversity-Managerin bei Ford. Quelle: PR

KölnHandelsblatt: Wie beurteilen Sie den Vorstoß der Allianz, Schwule und Lesben besser in Unternehmen zu integrieren?

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Brigitte Kasztan: Ich bin eher amüsiert, dass ein so großer Konzern dieses Thema erst jetzt entdeckt.
Warum amüsiert?

Wir haben bei Ford in Deutschland bereits vor 15 Jahren das Thema Diversity, also Vielfalt, aufgegriffen. Diversity ist bei uns selbstverständlicher Teil der Unternehmensphilosophie. Dazu gehört auch ein vorurteilsfreier Umgang mit der sexuellen Orientierung.

Wie äußert sich das?

Naja, Ford ist in Deutschland Vorreiter und nimmt seit elf Jahren mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day, kurz CSD, teil. Dabei organisiert das Ford-interne Mitarbeiternetzwerk Gay Lesbian or Bisexual Employees auch für CSD-Besucher eine Besichtigung der Fiesta Fahrzeugfertigung. Wir zeigen, dass Ford niemanden wegen seiner sexuellen Orientierung ausgrenzt..

Ist das im Unternehmensalltag auch so?

Für mein Umfeld würde ich sagen: Ja, es spielt keine Rolle mehr, woher ein Mitarbeiter kommt und ob er schwul, lesbisch oder bisexuell ist. Natürlich sind wir insgesamt noch nicht bei 100 Prozent. Aber wir sind sehr weit fortgeschritten.

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