Wie sein System funktionierte, hat der Kasseler Filmemacher Klaus Stern dokumentiert. Der 79 Minuten lange Streifen läuft derzeit ungewöhnlich erfolgreich in Kassel. Seit dem 7. November haben ihn mehr als 8400 Menschen in einem Kino gesehen. Am 18. Februar läuft er auf der Berlinale und ab dem 8. März ist der Film bundesweit zu sehen.
Provisionen 2009: 1,1 Milliarden Euro
Provisionen 2010: 1,07 Milliarden Euro
Quelle: Cash-Online
Provisionen 2009: 529 Millionen Euro
Provisionen 2010: 547 Millionen Euro
Provisionen 2009: 479 Millionen Euro
Provisionen 2010: 472 Millionen Euro
Provisionen 2009: 312 Millionen Euro
Provisionen 2010: 289 Millionen Euro
Provisionen 2009: 202 Millionen Euro
Provisionen 2010: 197 Millionen Euro
Provisionen 2009: 96 Millionen Euro
Provisionen 2010: 120 Millionen Euro
Provisionen 2009: 80 Millionen Euro
Provisionen 2010: 83 Millionen Euro
Provisionen 2009: 33 Millionen Euro
Provisionen 2010: 37 Millionen Euro
Provisionen 2009: 30 Millionen Euro
Provisionen 2010: 30 Millionen Euro
Provisionen 2010: 20,7 Millionen Euro
So hohes Interesse ist sehr ungewöhnlich für einen Dokumentarfilm. Stern ist es jedoch in dem Film gelungen, die schillernde Karriere von Göker gut nachzuzeichnen. Selbst Göker fühlt sich getroffen: „Der Film ist sehr gut geworden, außergewöhnlich und hart, aber fair. Der Spruch „Gier frisst Hirn“ hat auf mich hundertprozentig gepasst. Aber ich habe daraus gelernt.“
Gökers Einstellung beschreibt Stern so: Er wollte mehr als „nur einen Krümel vom Kuchen abhaben“. Mit 25 habe Göker mit dem Vertrieb privater Krankenversicherungen am Telefon seine erste Million verdient. Großzügige Provisionen, verschwenderische Incentive-Reisen und Ferraris gehören zu den Annehmlichkeiten der ranghöheren Mitarbeiter. Die selbstherrlichen Jubel-Veranstaltungen der Firma hätten Pomp und grotesken Ritualen nichts zu wünschen übrig gelassen.
Mehmet E. Göker war laut Stern der alleinige Herrscher in diesem Imperium, das 2009 über 1.000 Mitarbeiter beschäftigt habe. Bis zu 8.000 Euro habe die MEG AG für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung kassiert. Auf seinem Höhepunkt sei MEG der zweitgrößte Vermittler von privaten Krankenversicherungen in Deutschland gewesen.
Göker sei umgeben gewesen von hörigen Gefolgsleuten, die sich auch mal eben das Firmenlogo für die Ewigkeit aufs Handgelenk tätowieren ließen. MEG sei nicht nur Arbeitgeber gewesen, sondern „ein Lebensstil“, stellt der Film fest. „Das Versicherungsgeschäft ist kein Ringelpiez mit Anfassen", sagt Göker dazu. "Man weiß, worauf man sich einlässt. Mein Führungsstil ist zwar hart, aber herzlich.“ Wenn einer mal etwas nicht versteht, müsse man eben manchmal etwas lauter werden.
Kritiker sähen im Verkaufssystem der MEG schlicht ein betrügerisches Schneeballsystem, stellt der Film fest. Aktuell habe Mehmet Göker 21 Millionen Euro private Schulden.
Gökers Mitleid für seine Ex-Partner hält sich indes in Grenzen: „Es gab Gesellschaften, die sehr gierig waren. Diese Gesellschaften haben gesagt, wir machen einen Anreiz: Wir zahlen Ihnen den Bonus im Januar für das erwartete Geschäft bis Dezember, das dann kommt. Kriegen wir dann mehr?“
Nicht nur Göker gehört hier eingesperrt. Die Vertriebsvorstände, von den im Artikel erwähnten Gesellschaften, welche diesem "feinen Herrn" man munkelt bis zu 16 Monatsbeiträge incl. Incentives und Bonusprämien 18 MB bezahlt haben, sollten von den Kunden wegen Veruntreuung von Kundengelder angezeigt werden. Letztlich trifft es dann wieder den fairen Vermittler. Ich möchte mal einen Bundestagsabgeordneten hören welcher 5 Jahre warten muss bis er sein Abgeordnetengehalt sicher verdient hat. Da sind viele der MdB' schon wieder abgewählt und das Geschrei wäre durch ganz Deutschland zu hören.
Noch eine kleine Anmerkung: Liebe Kunden, bezahlt eure Berater für die eigentliche Beratung und nicht für das Produkt. Dann sind solche Auswüchse schnell vorbei. aber Geiz ist ja bekanntlich Geil
'Mehmet Göker ist ein Beispiel dafür, was Migranten* in unserem Land alles leisten können, wenn man ihnen gegenüber nur Vertrauen aufbringt".
Überschrift zu diesem Vorzeige Türken aus der Lokalpresse HNA -( bevor seine Eskapaden ans Licht kamen).
Welch Ironie - einfach Klasse
* Politisch korrekte Wortbezeichnung für Ausländer
PS: Ist das jetzt ein Beispiel kultureller Bereicherung?
Der Millardär des Unternhemns DVAG hat die Mannen von der Central übernommen, die dem Göker den Vorschuß gegegeben haben. Jetzt passiert das bei dem G. nicht mehr.
Dafür die vielen Gökers die es da bei dem Unternehmen noch gibt.
Wetten?
Spreche aus tiefgreifender Erfahrung und betrügerischen Absichten. Auch bei dem Unternehmen die sich als Nr. 1 gerne präsentieren. Arme Central und deren Kunden!
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