Versicherungen

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Klimawandel: Ernteausfälle belasten Versicherer

Die Wetterextreme der jüngsten Zeit kommen Rückversicherer wie die Munich Re teuer zu stehen. So gehörte d ie Dürre in den USA für den Konzern zu den größten Naturkatastrophen des vergangenen Jahres.

Mit Schäden von 20 Milliarden US-Dollar liegt die Dürre in den USA im Ranking des Rückversicheres Munich Re nach Gesamtschäden auf Platz zwei der größten Naturkatastrophen 2012. Quelle: dpa
Mit Schäden von 20 Milliarden US-Dollar liegt die Dürre in den USA im Ranking des Rückversicheres Munich Re nach Gesamtschäden auf Platz zwei der größten Naturkatastrophen 2012. Quelle: dpa

MünchenErnteausfälle durch Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme belasten die Versicherungen so stark wie nie zuvor. „2012 war für die Versicherer das teuerste Jahr seit es Ernteversicherungen gibt“, sagte Karl Murr, Leiter des Geschäftsbereichs Agro des Rückversicherers Munich Re, der Süddeutschen Zeitung (Mittwoch). Vor allem die Dürre in den USA kam die Versicherungen teuer zu stehen. „Dürren werden sicher zu einem der größten Probleme des Jahrhunderts, das vor uns liegt“, sagte Murr. „Auch andere Wetterextreme wie Überschwemmungen und Stürme werden zunehmen. Eine Ursache dafür ist der Klimawandel.“

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Die Dürre in den USA gehörte aus Sicht der Munich Re zu den größten Naturkatastrophen des vergangenen Jahres. Die extreme Trockenheit von Juni bis September führte im mittleren Westen der USA zu Ernteausfällen, die einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 20 Milliarden Dollar (15 Mrd Euro) auslösten. Drei Viertel des Ernteschadens waren dort nach Angaben von Murr durch Versicherungen abgedeckt.

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Fast 50 Prozent der Anbaufläche war betroffen. „In den Kornkammern Iowa, Indiana und Illinois lagen die Ausfälle sogar bei 70 Prozent. Viele Maisfelder hatten Totalschaden. Die Pflanzen sind zwar gewachsen, haben aber keine Früchte ausgebildet“, sagte Murr. Ernteausfälle durch Dürre gab es auch in Russland, Kasachstan, der Ukraine, Brasilien und Argentinien. Auch in Europa macht extreme Trockenheit den Landwirten zu schaffen. Betroffen sind vor allem Länder südliche Länder wie Spanien, Portugal und Italien.

  • 27.01.2013, 21:44 UhrMazi

    Wo sind jetzt die, die den Handel in "Lebensmitteln" verbieten wollen? Welche Antworten werden von diesen Leuten gegeben?

    Wo ist Herr Trittin, was sagt er?

    Kein Ton wird kommen, weil er keine Ahnung von diesen Instrumenten und der Wirkungsweise hat. Es ging mal wieder nur um Mediensufmerksamkeit.

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