Versicherungen

Diskussion: Kommentare zu: Krankenkassen geben kein Geld zurück

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 22.09.2012, 12:36 Uhrbuerger66

    Die Krankenkassen sind mächtig. Sie können anscheinend machen, was sie wollen. Sie zeigen demonstrativ, wie ohnmächtig die Politik ist, hier etwas zu verändern, obwohl die FDP eigentlich dafür gewählt wurde. Aber was will man von einem Banker als Gesundheitsminister und einem Arzt als Wirtschaftminister schon anderes erwarten.

    • 23.09.2012, 12:41 UhrFDPWaehler

      @buerger66
      Es reicht nicht, immer auf die FDP zu verweisen, die angeblich immer versagt. Der FDP wurde nach dem Wahlsieg das Genick gebrochen, durch eine schmutzige Kampagne: Mövenpick. Und es wurde seitdem nur an ihr herumgekrittelt... Aus der Bevölkerung und aus den Medien kam keine Gegenwehr. Wie soll sich da eine angeschlagene Partei noch Selbstbewusstsein entwickeln und sich gegenüber einer sozialdemokratischen CDU/CSU behaupten?

      Die FDP hatte sogar vorgeschlagen, die Beiträge zu senken oder wenigstens die Praxisgebühr abzuschaffen. Das mediale Echo war verheerend, aber in einem halben Jahr werden Kommentatoren im Spiegel herummeckern, dass die Beiträge nicht gesenkt wurden und werden der FDP die Schuld geben. Wetten dass!? Diese infame Heuchelei konnten wir schon einmal beobachten. Die FDP war als einzige Partei für Steuersenkungen. Alle anderen Parteien und die linken Medien waren dagegen, und noch nicht einmal die Wirkungen der kalten Progression durfte man abmildern, weil man ja "sparen" muss, aber nicht "kaputtsparen". Ein halbes Jahr später beklagten alle linke Medien unisono die kalte Progression und schwarz-gelb, insbesondere die FDP, wurde mal wieder als unfähig dargestellt.

      Als Liberaler und als FDP-Wähler habe ich es langsam satt. Mein Kreuzchen bei der FDP mache ich immer mehr aus Trotz.

  • 22.09.2012, 15:16 UhrSebotor

    Die Arroganz der Krankenkassen. Sowas passiert nun mal wenn man in einem Land mit Krankenversicherungspflicht lebt. Die Politik hat es möglich gemacht.
    Insbesondere die AOK ist voller Heuchelei. Denn die Milliarden gehen jetzt nicht zurück an die Beitragszahler, sondern durch die zusätzlichen Behandlungen direkt in die Tasche der Ärzte, die jetzt anscheinend doch ihre 23.000€ Gehaltserhöhung bekommen.

    Dem Volk passiert das Recht.

  • 24.09.2012, 18:01 UhrDerMakler

    Waren die oben genannten GKV nicht die ,die die PKV abgeschafft gesehen haben wollen ? ...und die finanziellen Bewertungsreserven der PKV "einheitlich" verteilt auf die dann nur noch vorhandene GKV gewußt haben wollen ...

    Na sicher, das wäre ja ,wie jetzt ,dann allen zu Gute gekommen ..nämlich im Reserve bilden bis zum Umfallen...

    Na dann..

    HG DerMakler

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