
Wie wäre es mit einer Ausweitung des Leistungskataloges? Insbesondere die Pflegeversicherung hätte da noch erheblichen Bedarf. Mein Vorschlag: Angleichung mit den Beihilfevorschriften für Bundesbeamte!

Das resultat kann nur sein: Abschaffung Praxisgebühr, Einschränkung Zuzahlung. Die Versicherten zahlen mächtig zu! Sie müssen vieles selbst zahlen.
Und erst dann Absenkung Kassenbeiträge.

Ihr Vorschlag ist so vernünftig, dass er mit absoluter
Sicherheit nicht verwirklicht wird.Politiker ticken anders als vernünftige Menschen; weiss der Henker warum !!

ihr
genau das wäre der richtige Weg.
Praxisgebühr einstampfen und die hohnen Rezept-Zuzahlungen weg oder wie bei Krankengymnastik minimieren.

Die Krankenkassen bekommen durch die Rabattverträge Milliarden zurückerstattet von der Pharmaindustrie. Wird das auch in den Bilanzen ausgewiesen?

@buerger76
Seit 10/2008 sind die Krankenkassen zur Rechnungslegung verpflichtet, in der die Rabatte detailliert ausgewiesen werden müssen. Wohin diese Summen jedoch fließen, läßt sich für den GKVler leider nicht nachvollziehen. In den Rücklagen tauchen diese Milliardenbeträge leider nicht auf.

Krankenkassen erwirtschaften keinen Überschuss. Noch ist es so, dass die Summe der Mitgliedsbeiträge kleiner ist als die Ausgaben der Krankenkasse.
Das so genannte Finanzpolster kam zustande weil die Bundesregierung einen fixen Zuschussbetrag von jährlich 14 Milliarden Euro einbezahlt. Hätte sie beschlossen lediglich das jährliche Minus auszugleichen hätten die Krankenkassen kein Geld.
Wer heute eine Absenkung der Beiträge fordert, wird morgen verkatert aufwachen. Die Gesundheitsrisiken steigen mit der zunehmenden Veralterung der Gesellschaft rapide an. Die Situation wird dramatisch schlechter und schon heute müssen Wissenschaftler computergestützte Überwachungssysteme für Patienten entwickeln, weil Personal fehlen wird. Wer heute Mitte 30 ist, wird morgen von einer Videokamera beobachtet und von einem Computer auf normales oder abnormales Verhalten überprüft werden. Menschen bekommen wir im Alter nur noch zu Gesicht, wenn wir hilflos am Boden liegen.
Aufwachen Leute. Was wir heute Kritisieren wird uns morgen wie das Schlaraffenland vorkommen. Was Politiker verschweigen wissen Gesundheitsökonomen schon lange.
Die Abschaffung der Praxisgebühr wird übrigens nicht stattfinden. Sie ist auch kein Mittel zur Finanzierung der Krankenkassen, sondern sollte einen Anreiz für die dauer-weh-wehchen Deutschen sein, nicht ständig zum Arzt zu laufen - sie soll also das System entlasten und Dauerpatienten abschrecken.

7 fette Kühe - 7 magere Kühe
7 gesunde Ähren - 7 vertrocknete Ähren
7 fette Jahre - 7 magere Jahre
Daran hat sich seit biblischen Zeiten und der Seßhaftigkeit des Menschen nichts geändert. Natürlich sind KK keine Sparkassen aber sie müssen Vorsorge beitreiben.
Geld das ausgeschüttet wird fließt in den Konsum und wird verfressen. Nicht dass es viele Mitbürger nicht dringend gebrauchen könnten um besser über die Runden zu kommen.
Aber was weg ist ist weg.
Sparen in guten Zeiten und ausgeben in weniger Guten.
Antizyklisch und Prozyklisch. Keynes richtig angewendet und nicht immer nur den halben
Keynes, wenn er einem in den Kram passt, sondern konsequent. Geld abschöpfen wenn
es fließt und freigeben wenn es gebraucht wird.
Dann wären auch diese ganzen Blasen an den Märkten nicht entstanden.

Den großen Wirtschafter raushängen lassen und keine Ahnung haben, klasse Nummer.
Einmalige Einkommenserhöhungen führen zu Spareffekten bei den Haushalten. Höhere Konsumausgaben gibt es nur bei dauerhaften Einkommenserhöhungen.

Einmalige EInkommenserhöhungen führen allerdings nur bei den bereits "reichen" Haushalten zur Spareffekten. Diese sind in Deutschland nicht mehr so gegeben. Die Mittelschicht selber wird die Erhöhung eher für den einmaligen Konsum verwenden. Was auf der einen Seite natürlih nicht schlecht ist, wenn das Geld in Deutschland bleibt, aber nachdem die Binnenwirtschaft in Deutschland keine große Rolle spielt (Siehe Export) ist dies auch nicht zu bevorzugen.