
ParisEuropas zweitgrößter Versicherungskonzern Axa hat dank Geschäftsverkäufen im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung erzielt. Der Überschuss kletterte um 49 Prozent auf 4,32 Milliarden Euro, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dazu trug insbesondere der Verkauf des Anteils am chinesischen Versicherer Taikang Life sowie der Aktivitäten in Australien und Neuseeland bei.
Dieser Effekt machte die Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen, die sich 2011 auf insgesamt 387 Millionen Euro beliefen, mehr als wett. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 5,96 Milliarden Euro gerechnet. Die Dividende will Axa stabil halten.