Versicherungen

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Nach erfundenem Angriff: Provinzial-Chef arbeitet ab Montag wieder

Ulrich Rüther kehrt am Montag zurück ins Büro. Nach einer vorgetäuschten Attacke auf sich selbst musste der Provinzial-Chef wochenlang pausieren. Nun steht seinem Unternehmen möglicherweise eine Fusion bevor.

Die Provinzial Versicherung in Münster. Der Chef der Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther, wird nach einer vorgetäuschten Attacke auf sich selbst seine Arbeit am Montag wieder aufnehmen. Quelle: dpa
Die Provinzial Versicherung in Münster. Der Chef der Provinzial Nordwest, Ulrich Rüther, wird nach einer vorgetäuschten Attacke auf sich selbst seine Arbeit am Montag wieder aufnehmen. Quelle: dpa

MünsterDer nach einem erfundenen Angriff auf sich selbst wochenlang ausgefallene Vorstandschef der Provinzial Nordwest nimmt wieder seine Arbeit auf. Ulrich Rüther komme am Montag zurück ins Büro, bestätigte ein Sprecher des Versicherers am Freitag Medienberichte. Inmitten der Spekulationen um einen Verkauf der Provinzial war Rüther im Dezember in die Schlagzeilen geraten: Er hatte behauptet, er sei in der Tiefgarage des Unternehmens mit einem Schraubendreher attackiert worden. Tatsächlich hatte er sich die Verletzungen selbst zugefügt.

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Begründet hatte er den Vorfall gegenüber Ermittlern mit den enormen Auswirkungen, die die Turbulenzen bei der Provinzial Nordwest auf seine Familie hätten. Medien hatten zuvor über ein Interesse des Branchenriesen Allianz an dem Sparkassenversicherer berichtet. Daraufhin waren die Provinzial-Mitarbeiter auf die Barrikaden gegangen. Nun steht eine Fusion der Versicherer Provinzial Nordwest und Rheinland im Raum. Bis Ende März soll darüber beraten werden.

Anzeige zurückgezogen Provinzial-Chef täuscht Angriff vor

Verletzungen mit einem Schraubenzieher hat sich der Manager selbst zugefügt.

Laut Medienberichten kommt der Aufsichtsrat der Provinzial-Holding am Montag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Dabei soll es um die mögliche Fusion gehen.

 

  • 20.02.2013, 08:20 UhrVersicherungsmaklerbureau

    @t007m

    Ich bin überzeugt, jeder hier auf handelsblatt.com würde sich gerne mit Ihnen, ob über Ihr Pseudonym »t007m« oder eines der sicherlich 100 weiteren, intellektuell duellieren ...

    Allein, Sie gehen ja ständig unbewaffnet aus dem Haus ... wie Ihr provozierender, gleichwohl anderthalb Monate verspäteter, Beitrag wieder einmal eindrucksvoll beweist.

    Und benötigen für ein einfaches Copy & Space weitere 10 Minuten Lebenszeit.

    Einen schönen Tag wünscht Ihnen
    _____________________________
    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 15.02.2013, 19:26 Uhrt007m

    Versicherungsmaklerbüro: Sie haben keinen blassen Schimmer, der Herr hat 28000€ bezahlt gegen Einstellung des Verfahrens ( wie damals Helmut Kohl Parteispendenskandal) und gilt nicht vorbestraft.

  • 15.02.2013, 19:16 Uhrt007m

    Sie haben keinen blassen Schimmer. Der Herr hat 28000 € gegen Einstellung des Verfahrens an gemeinnützige Einrichtungen bezahlt ( Kohl'scher Paragraph ) und gilt nicht vorbestraft!

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