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Soziales Firmennetzwerk: Allianz eifert Facebook nach

Mitarbeiter des Versicherungskonzerns Allianz dürfen bald auf der Arbeit ganz offiziell ein soziales Netzwerk nutzen. Dabei handelt es sich nicht um Facebook, sondern um ein firmeneigenes Netz zum beruflichen Austausch.

Schriftzug des Versicherungskonzerns Allianz AG. Quelle: dapd
Schriftzug des Versicherungskonzerns Allianz AG. Quelle: dapd

München, FrankfurtFacebook ist offenbar das Vorbild der Allianz. Bereits in Kürze will der Münchener Versicherungskonzern ein internes soziales Netzwerk einführen; 500 Mitarbeiter sollen bei dem Pilotprojekt dabei sein. In nicht allzu ferner Zukunft soll das Netzwerk dann auch weltweit allen Beschäftigten des Dax-Konzerns offenstehen.

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„Wir folgen damit einem Trend, den jeder zu Hause schon benutzt“, sagte Alexander Vollert, IT-Vorstand bei Allianz Deutschland. Allerdings soll das neue Netz, das auf Basis des Weltmarkführers Jive entwickelt wurde, ausschließlich beruflichen Zwecken dienen. „Ein Social Network à la Facebook ist keine Spaßveranstaltung, sondern bringt uns als Unternehmen voran.“ Der Versicherungskonzern verspreche sich von dem Projekt eine höhere Arbeitsproduktivität und einen effektiveren Wissenstransfer.
Unternehmen wie BASF und Swiss Re haben ebenfalls interne soziale Netzwerke eingerichtet. Die Mitarbeiter können sich in geschlossenen Gruppen austauschen, gemeinsam Dokumente bearbeiten und sich bei Fragen weiterhelfen.

Anfangs taten sich viele Versicherer mit dem Thema Internet schwer. Schließlich sehen viele Vertreter den Vertriebskanal kritisch, auch an die neue Preistransparenz musste sich die Branche gewöhnen.

Laut einer aktuellen Studie von Bearingpoint gehört die Allianz inzwischen neben der R+V Versicherung und der Gothaer zu den aktivsten Versicherern im Netz, zum Beispiel mit einer Facebook-Seite und der Plattform „Meine Allianz“. Laut Bearingpoint sind aber gerade angelsächsische Finanzdienstleister bei der persönlichen Beratung im Internet den deutschen Anbietern einen Schritt voraus.


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