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Verkauf von Firmenteilen: AIG will Tafelsilber plötzlich behalten

Beim verstaatlichten US-Versicherungskonzern American International Group deutet sich nach dem massiven Verkauf von Firmenteilen eine Trendwende an. Es geht um Milliardenbeträge.

AIG-Chef Robert Benmosche vollzieht die Kehrtwende. Quelle: Reuters
AIG-Chef Robert Benmosche vollzieht die Kehrtwende. Quelle: Reuters

New YorkAIG-Chef Ben Benmosche sagte am Freitag überraschend, AIG würde seinen 33-prozentigen Anteil am chinesischen Versicherer AIA Group am liebsten behalten und nicht verkaufen. AIG brachte AIA im vergangenen Jahr an die Börse und behielt ein Drittel des Unternehmens. Bei dem IPO wurde ein Erlös von 17,9 Milliarden Dollar erzielt.

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Benmosche sagte, es könnte Alternativen zu einem Verkauf geben. So könnten andere Firmenteile veräußert werden, so dass sein Unternehmen einen Teil der AIA-Aktien behalten oder den Verkauf für mehrere Jahre hinauszögern könnte. Gemessen am Marktwert ist AIA einer der größten Versicherer in Asien. Seit dem Börsenstart im Oktober 2010 legte die Aktie an der Hongkonger Börse fast 35 Prozent zu, während AIG im selben Zeitraum 12,5 Prozent an Wert verlor.

Einer Zerschlagung von AIG erteilte Benmosche am Freitag erneut eine Absage. Der Konzern insgesamt sei mehr wert als die einzelnen Teile für sich genommen, sagte der Manager. AIG besteht inzwischen vor allem aus dem US-Lebensversicherer SunAmerica und dem weltweit tätigen Versicherungsunternehmen Chartis.

 

  • 08.05.2011, 22:47 UhrAnonymer Benutzer: patgarrett

    Hütchenspieler bei der Arbeit.
    Die höchstsubventionierte und bonusstärkste Branche der
    Vereinigten Staaten lebt davon, private Schulden, Geschäfts- und Staatsschulden hin-und herzuschieben. In immer neuen Verpackungen.
    Dank angelsächsischer Bilanzkosmetik entstehen dabei aus dem
    Nichts Gewinnillusionen.
    Ziel all dieser Aktionen ist das Anlocken Umstehender - ganz wie man es von Hütchenspielern kennt.
    Der US-Finanzmarkt ist eine reine Betrugsveranstaltung.

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