Drateln zum Diktat

Diskussion: Kommentare zu: Hoeneß über sein Geld: "Ich brauche keine Berater"

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

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  • 28.04.2013, 13:45 Uhrdernoergler

    Wenn Herr Hoeneß keinen Berater bzgl. Geld-Anlagen benötigt(hat, dann benötigt er auch keinen Steuerberater und auch keinen Rechtsanwalt mehr. Diese selbsternannten Alleskönner!?

    • 02.05.2013, 01:03 UhrPrivatier

      @dernoergler
      wenn Sie einen Berater bzgl. Geld-Anlagen benötigen,dann geben Sie Ihr Geld besser gleich selber aus, bevor es "Ihr Berater"für Sie tut!:-)

  • 01.05.2013, 20:28 UhrDowJones

    Da ist der Name wohl Programm bei Ihnen, hm!?
    Es soll ja durchaus Menschen geben, die sich damit beschäftigen ihr Geld an der Börse zu vermehren und es echt drauf haben.
    Einfach wieder peinliche Stimmungsmache ...

  • 02.05.2013, 09:16 UhrHeidi

    Braucht keinen Berater... Da ist was dran. Hätte Herr Hoeneß Berater mit der Verwaltung seines Vermögens betraut - dann hätte er jetzt wahrscheinlich in Ermangelung steuerpflichtiger Gewinne auch keine Probleme mit deren Besteuerung. :D

    Unter dem Strich macht der Fall natürlich auch deutlich wie Krank unser System ist. Hätte Herr Hoeneß einfach sein wahrscheinlich korrekt versteuertes Einkommen sinnlos und ökologisch fragwürdig und ohne einen Gedanken an die Zukunft auf den Kopp gehauen dann hätte er jetzt kein Problem und sich am Mehrwert seines Konsums *steuerfrei* erfreuen können.
    So aber hat er statt Konsum sein Geld (erfolgreich) vermehrt und muß dafür aber Steuern bezahlen.
    Noch perverser wird der Gesamtsachverhalt wenn man sich mal vor Augen führt daß ja andere Anleger auch Geld angelegt haben und dabei viel Geld verloren haben. Diese Verluste können wiederum nicht zeitlich unbegrenzt stuerlich geltend gemacht werden.
    Unser Staat ist also ein Prasit der dann die Hand aufhält wenn es was zu stehlen gibt - aber nicht auf die Idee kommt etwas zurückzugeben wenn der Anleger mit seinen Anlagen falsch lag.
    Und da wären wir jetzt noch nicht mal beim Thema Inflation. Wiviel von den "Gewinnen" sind denn eigentlich nur Inflationsausgleich?


    Unser Finanzcasino ist schließlich ein großes Nullsummenspiel in dem es Gewinner und Verlierer gibt. Gewinner müssen Steuern Zahlen - Verlierer bekommen aber für Gesamtverluste keine Steuern zurück.
    Wir haben also einen Staat der