Drateln zum Diktat

Diskussion: Kommentare zu: Eine schrecklich große Familie

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 13.11.2012, 11:30 UhrSerdinger

    Ein auf sympathisch gecoachter Herr Cloppenburg - keine schlechte Marketing Strategie in der hart umkämpften Textilbranche. Allerdings eine Botschaft, bei der man mal unter die Oberfläche schauen muss. "Die meisten Menschen würden sagen, es ist menschlicher geworden (bei den Cloppenburgs)", so John Cloppenburg. Damit wird er wohl nicht die Hunderttausenden von bettelarmen Näherinnen in Bangladesh (und Indien, Pakistan etc.) meinen, die auch im Auftrag von P&C (wie auch von KiK, C&A, H&M, Mango, Esprit etc.) zu Hungerlöhnen, krank und ohne jede Absicherung Überstunden ohne Ende machen müssen, für die sie oft nicht einmal den versprochenen Hungerlohn von 30 Euro im Monat erhalten. Davon kann man auch in Bangladesh seine Hütte im Slum nicht mehr bezahlen. Vielleicht sollte der milliardenschwere Cloppenburg Clan, wenn er sich in seinen noblen Villen versammelt und auf "menschlich" macht, mal an diese Frauen denken, die die Basis seines Wohlstands bilden und bis aufs Blut ausgenutzt werden. Das ist Globalisierung von seiner miesesten Seite. Solange die Bedingungen dort sich nicht verbessern, hat man wenig Lust, noch ein Modehaus in Deutschland zu betreten.