730 Millionen Für Griechenland: Gut so!

Kommentare zu "730 Millionen Für Griechenland: Gut so!"

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  • ein sehr gelungener beitrag. danke an das handelsblatt, dass uns harte fakten leifert und keine stammtischparolen a la Bildzeitung. anstatt das gesülze über deutsche verlorengegagene steuergelder uns jedesmal anzuhören, wird nun endlich die warheit gesagt, dass das arme, arme deutschland sein hart erarbeitetes geld den faulen griechen überweist. diese ganzen besserwisser im forum, haben glaube ich kaum das elend in den griechischen großstädten gesehen und reisen von der gemütlichen couch irgendwelche dumme parolen raus. sobald einer mal die wahrheit präsentiert, wird er als praktikant oder unwissend tituliert. ja, ja ihr wahren wirtschaftsökonomen.

    vielen dank Fr. SPRINGFELD!!

    weiter so

  • Liebe Frau Springfeld, dann erwarte ich aber auch, dass Sie genauso mit der Moralkeule kommen, wenn Ihrer Oma, Ihrer Mutter Geld zu steht, das die französiche Landwirtschaft listenreich als Subvention aus den EU-Töpfen bekommt.
    So wie es das Handelsblatt sich auf die Fahnen schreibt: Kommentare gerne auch schmerzhaft: Frau Springfeld, Ihre Generation ist das Allerletzte. Weicher und verlogener geht es nicht. Versuchen Sie erstmal zu begreifen, wie hart es ist, Geld zu verdienen. Danach können Sie mit Ihrer Moralkeule kommen. Immer den Besserwisser zu machen im eigenen Land, ist einfach. Aber dann schön kuschen und die Klappe halten, wenn andere sich reichlich bedienen. Das ist Feigheit. Mich kotzt dieses ewige Appeasement an!
    Sie verlängern mit Ihrer Haltung das Leiden! Auch dafür kommen Sie in die Hölle. Schon mal drüber nachgedacht?

  • Der jungen Frau wäre zu empfehlen,dass sie das kürzlich Geschriebene von Dr.Berg und Prof.Sinn lesen möge.
    Das Beckmann Interview mit Schäuble gestern auf ARD war
    nutzloses Geplauder, der Bericht heute Nachmittag bei Phönix zeigte wie Griechen leiden, Kinder in der Schule wegen Nahrungsmangel ohnmächtig werden,Verbrennungen bei Unfall nicht operiert werden,Deutsche als Tagestouristen von der Türkei auf die Insel Kos kommen,Griechen Straßenmautstellen besetzen und als Lichtblick wie von Deutschl LKW mit gespendeten Lebensmittel ankommen und die Griechen an China Wein für 10 Mio Euros pro Jahr verkaufen können. Das löst aber das Problem Griechenlands nicht.
    Obgleich ich mit der Linken nicht sympathisiere war die Rede heute im Bundestag von S.Wagenknecht richtig.
    SPD und Grüne machen sich lächerlich mit dem Dagegensein und Dafürstimmen. Griechenland ist absolut pleite und
    es ist nicht fair dem Volk die Drachme mit Abwertung vorzuenthalten! Die oberen Zehntausend sollen sich um ihre Landsleute kümmern,u. die EU soll Steuer-und Kapitalflucht stoppen. Vermögende Griechen besitzen 600 Mrd, weit mehr als zur Gesundung Gr nötig wäre. Nur Griechen können Griechenland retten. Das müsste auch Junkers und Konsorten
    einschl. Frau Merkel und Herr Schäuble langsam einsehen.

  • Ist es denn moralisch in Ordnung, wenn uns die Griechen sei ihrem Beitritt belügen und betrügen?

  • ja, das Niveau von Wirtschaftsjournalisten (und Ökonomen insgesamt) und ihre mangelnde Kenntnis von freier Marktwirtschaft und deren Prinzipien, Geldsystem etc ist wirklich erschreckend. Man müßte diese Leute alle zwangsverpflichten (Sozialisten lieben Zwänge!), noch einmal mit der Lektüre von Adam Smith zu beginnen und zu versuchen wenigstens dieses klassiche Werk zu verstehen. Die ganze Zunft ist nämlich weit hinter dessen Erkenntnisse zurückgefallen und das Resultat sehen wir überall.

  • "...denn moralisch steht uns das Geld nicht zu."
    Liebe Frau Springfeld.
    Wenn Sie sich schon Gedanken machen, wem wieviel Geld "moralisch zusteht", dann hinterfragen Sie Ihren eigenen(!) Lohn vor dem Hintergrund, dass in arabischen Ländern Journalisten wegen ihrer Arbeit täglich um ihr Leben fürchten müssen, in Osteuropa hochgebildete und - intelligente Physiker in AKWs für einen Hilfsarbeiterlohn oder in Bangladesch 11jährige Mädchen täglich 12 Stunden unter extremen gesundheitlichen Belastungnen arbeiten müssen...
    Und wenn Sie über Geldvermögen der ANDEREN moralisch sinnieren möchten, wäre die Frage interessant, warum den den milliardenschweren Griechischen Reedern immer noch Steuerfreiheit moralisch eher zusteht als dem deutschen Steuerzahler eine Prämie dafür, dass er mit seinen Kapital eine hochgradiges Ausfallrisiko übernimmt.

  • Gegen die moralische Komponente ist nichts einzuwenden, falls sie richtig waere. Die 730 MM EUR kommen ja nicht der Bevoelkerung zugute, sondern fliessen in Zins und in die Aufrechterhaltung eines parasitaeren Systems in der internationalen Finanzwelt. Es ist ein Dammbruch, endlich zeigen wir, dass wir bereit sind, die Renditen zu zahlen und zwar als cash out. Es wird hier nicht bei den 730 MM bleiben. Zweckgebunde Hilfe fuer die griechische Wirtschaft und Bevoelkerung, ja. Bedienen Renditeerwartung einer elitaeren Finanzelite, nein.

  • Wo hat denn diese Praktikantin denken gelernt? Das Gezappel sicherlich bei MTV und die Erlaubnis diese abgenutzte Moralkeule heraus zu holen?

  • Etwas Schwachsinnigeres habe ich schon lange nicht mehr gehört.
    Die Griechen leben auf unsere Kosten, wollen unseren Lebensstandard haben uns verschuldet und tragen nichts Nennenswertes zum BIP bei. Außerdem erhalten sie Gelder aus der EU sprich Deutschland ungerechtfertigt, weil ständig betrogen wird - auch jetzt noch.
    Die versteckten Kosten, die noch auf uns zukommen:
    1,3 Billionen Haftung (siehe Prof. Sinn UNI München, und noch die TARGET-Falle.
    Man o Mann Handelsblatt, das Niveau kiann nicht mehr schlechter werden, einfach nur noch traurig, wütend.

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