Politik hat in Aufsichtsräten nichts verloren

Handelsblatt in 99 SekundenPolitik hat in Aufsichtsräten nichts verloren

Politiker sollten nicht Aufsichtsräte, weil sie möglicherweise Umsatz und Gewinn durcheinanderbringen. Hätte es für diese These noch eines Beweises bedurft, so liefern ihn jetzt Wowereit, Platzeck, Steinbrück und Co.

Kommentare zu " Handelsblatt in 99 Sekunden: Politik hat in Aufsichtsräten nichts verloren"

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  • In der Aufzählung der Namen fehlt noch Ingo Deubel als AR Vorsitzender am Nürburgring und MP Kurt Beck als Gesamtverantwortlicher für die Aktion
    dxr04

  • Es wird heutzutage viel über Bestechlichkeit geredet, jedes große Institut oder Konzern hat eine Compliance Abteilung, die zum Teil aberwitzig kleinteilige Beschränkungen erlassen, die z.T. gravierende Unwirtschaftlichkeiten nach sich ziehen.
    Aber niemand kommt auf die Idee, dass Politiker in Aufsichtsräten, sofern es sich nicht um die eigene Firma handelt, ein viel gravierender Fall von Compliance sind, als jede Auftragsvergabe es je sein könnte.

    Die Welt ist ein Irrenhaus, vor allem wenn Führung meint, sie müsse nur andere, aber nicht sich selbst kontrollieren.

    H.

  • Ein etwas populistischer Kommentar, der offensichtlich die Wirtschafts-affine Leserschaft des Handelsblatts pampern soll. Nicht jeder Politiker muss zwingend ein schlechter Aufsichtsrat sein. Denn auch unter jenen aus der Wirtschaft rekrutierten Räten gibt es nicht allzu selten Totalausfälle.
    Populistisches Beipiel: Die Gehaltsexzessen in Aktiengesellschaften. Vostand A sitzt im Aufsichtsrat von Vorstand B und umgekehrt. Und so genehmigt man sich gegenseitig fröhlich Millionen-Saläre. Der internationale Wettbewerb zwingt praktisch dazu. Das Nachsehen haben die Splitterpartei der Kleinaktionäre sowie die Arbeitnehmer.

    PS:
    Nicht jeder Angehörige der schreibenden Zunft ist mit seinem Look, seiner Mimik, Gestik und Phonetik auch für den Auftritt vor der Kamera geeignet.

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