Dirk Müller: "Die Welt ist gegen die EU"

Kommentare zu ""Die Welt ist gegen die EU""

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  • Herr Müller kritisiert wenigstens das System, von daher ist mir Herr Müller lieber als die Regierungspresse. Vereinigungen gegen die Bürgerfreiheit wie die EU braucht
    ohnehin nur das Bankensystem und deshalb wird am Ende die EU
    abgeschafft. Weder die Verteter der EU wie H. Müller noch die Systempresse werden das ändern.

  • ***Exklusivmeldung***Dirk Müller übernimmt Handelsblatt-Redaktion und Lehrstuhl für Makroökonomie in Harvard***

  • Eine schöne Serie, an der sich die HB-Redaktion mal ein Beispiel nehmen kann.


    "Denkfehler, die uns Geld kosten" auf faz.net

  • Tut mir leid, kann man nicht erstnehmen. Zum Kotzen, dass das Handelsblatt diesem Dünnbrettbohrertum auch noch eine mediale Bühne bietet.

    Gibt es keine wirklich klugen und eventuell querdenkenden Köpfe mehr in Deutschland/auf der Welt?

    Gigerenzer, Kahnemann oder auch viele, viele Nummern kleiner. Aber warum dieser Journalismus auf RTL2-Niveau?

    Wie sagte Warren Buffet mal so schön treffend : "Erfolgreiches Investieren korreliert ab einem IQ von 25 nicht mit Intelligenz." Und das erweitert die Menge der potenziellen Interviewgeber und Experten natürlich enorm.

  • Die Welt ist klar gegen diese EU. Aber sie hat nichts mehr zu fürchten, denn die Ziele dieser EU sind geändert worden. Jetzt ist die EU nur noch Geldbeschaffer für die überschuldeten EU-Staaten. Und der Transfer läuft von Deutschland in die übrigen EU-Länder. Und weder die erste EU noch diese sind irgendwie demokratisch abgesegnet. Aber wir lassen es uns ja noch gefallen!

  • Dass niemand sonst auf der Welt Interesse an einem starken Europa habe, dürfte eine etwas steile These von Dirk Müller sein.
    Die USA mit Sicherheit nicht, da ihr Geschäftsmodell mit dem Dollar als Weltleitwährung keine wirkliche Konkurrenz verträgt.
    Ob China Europa stark haben will, ist allerdings eine andere Frage. Eher schon, Mao und seine Nachfolger wollten ein starkes Europa, um einerseits Druck von Seiten der UdSSR auf China abzulenken, andererseits um ein gewisses Gegengewicht zu den USA herzustellen.
    Heute wird in China diese Angelegenheit, zumindest was Russland angeht, das nicht mehr die Stärke derUdSSR besitzt, möglicherweise differenzierter gesehen.
    Ein pol. schwaches Europa wird wohl auch heute nicht im Interesse Chinas sein.
    Südamerika dürfte sehr wohl Interesse an einem starken Europa haben, das auf Augenhöhe mit den USA agieren würde.
    Der pazifische Raum mit Japan kann auch nicht an einem schwachen Europa Interesse haben.
    Geostrategie ist immer ein Spiel mit vielen Kugeln, Exportinterssen, Rohstoffinteressen,Sicherheitsinteressen,
    Bündnissinteressen, Sicherheit oder Unsicherheit von Seewegen, Druckminderung vers. Druckausübung in Krisensituationen, Währungsinteressen u.s.w.
    dazu kulturelle Einflussnahme oder Dekulturation als Interventionsmöglichkeit, Spannungs-und Bruchfelder bezüglich des Bogens Türkei,Syrien, Iran, Saudi-Arabien ,Afghanistan, Pakistan, Probleme hinsichtlich strategischer Waffen deren Begrenzung oder Beschaffung durch Problemstaaten.
    Geopolitik ist ein weites Feld um mit Fontane zu sprechen.
    Wer kann sich schon anmaßen da einen vollständigen Überblick zu besitzen. Ich nicht. LOL

  • In aller erster Linie haben die USA (Merkels Verbündete) und die Israelis gar kein Interesse an einer einheitlichen EU. Sie unternehmen beide alles um Ihre Ziele zu erreichen.
    Ziel: Vernichtung der EU und des EUROS mit Kapitalströmen und Krisen. Und damit am Ende Deutschlands.

  • Dirk Müller ist sicherlich ein feiner Kerl, mit dem man am Stammtisch auch mal ein Bierchen trinken kann, der nachvollziehbar die Chance genutzt hat, durch die eher zufällige mediale Aufmerksamkeit - zuerst in Bild, dann in Ton und in letzter Zeit in Schrift - seine materiellen Vorteile zu realisieren. Der Schirm wird umgedreht aufgespannt so lange es Geld regnet. Einige wenige Fernseh- und Zeitungsredaktionen tragen dazu ihr Scherflein bei. Ich habe mich in der Vergangenheit immer gefragt, warum Herrn Müllers Ideen weniger bei den beiden großen Frankfurter Zeitungen, bei den großen Zeitungen in München und Hamburg sowie renommierten Börsenmagazinen wenig berücksichtigt wurden. Die Redaktionen in Frankfurt und die ehemaligen FAZ bzw. FR Journalisten, die nach MUC und HH gegangen sind wissen wohl auch den Grund warum sie die Meinungen von Herrn Müller nicht einholen? Nutzen wir unseren gesunden Menschenverstand, kaufen wir ein Buch von Herrn Müller und denken dann bitte noch einmal richtig nach? Wem dann noch nicht geholfen wurde möchte sich bitte einfach mal bei der Deutschen Börse - Frankfurter Wertpapierbörse umhören.

    Thorsten Giersch schrieb in seiner Buchrezension – Der Crashkurs des „Mister Dax“, Handelsblatt Online vom 17. Januar 2009: ... Allerdings ist er weder ein Volkswirt noch großer Kenner der Bankeninterna." Getoppt wurde diese Feststellung dann noch durch: ... "Crashkurs" ist lehrreich für Börsenneulinge und interessant für Börsenexperten. Aber an manchen Stellen sollte man auf den Rat des Autos hören und ihn nicht zu ernst nehmen." Welch bedeutsame Ausführungen. Nutzen wir einfach nur unseren gesunden Menschenverstand. Dann brauche ich in keine Diskussion, um Argumente und Aussagen zu widerlegen, einzusteigen

  • Das Handelsblatt hat im April 2013 insgesamt 15 Beiträge von oder über Herrn Müller veröffentlich. In den vergangenen 10 Jahren wurden im Schnitt deutlich weniger als ein Beitrag pro Monat von oder über Herrn Müller gebracht. Mir stellt sich die Frage, ist das Handelsblatt an dem verlegen des Buches von Herrn Müller beteiligt oder hat Irgendjemand aus den Reihen der Journalisten ein materielles Interesse die Nachfrage nach dem Buch zu pushen? Oder ist das nur Zufall? Es gibt Zusammenhänge, die sollten einfach mal in Erinnerung gerufen werden. Vielleicht haben die Leute auch nur die Schnauze von dem voll was der Müller da alles an Unfug verzapft und nachplappert. Liebe Leute, bitte macht doch nicht so einen hipe um ein Skontoführer. Ein Skontoführer ist nur der Knecht eines Börsenmaklers im herkömmlichen Sinn.
    Dirk Müller ist ein deutscher Skontoführer und Buchautor. Er wurde international als „Mister DAX“ und „Dirk of the DAX“ bekannt, weil sein Arbeitsplatz zufällig auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse unter der DAX-Kurstafel lag und die Medien dies aus Verzweiflung nutzten, um seinen Gesichtsausdruck zusammen mit dem Kursverlauf des Index als Symbol des aktuellen Börsengeschehens darzustellen. Diese damalige Verzweiflung und Einfallslosigkeit der Medien bildet i.w. die Grundlage für den heutigen hipe um diesen "Knecht".
    Im März 1999 reagierte die Börse positiv auf Oskar Lafontaines Rücktritt als Bundesfinanzminister. Den darauf folgenden Kursanstieg dokumentierten die Zeitungen erstmals mit Dirk Müllers Konterfei. Ab diesem Zeitpunkt wurde er wiederholt fotografiert, um den DAX-Stand zu personifizieren. Zuvor hatte er limitierte Ahnung von volkswirtschaftlichen und währungspolitischen Zusammenhängen.

  • An einem starken Europa hat die Welt natürlich kein Interesse, aber was ist an Europa schon stark? Dieser hochverschuldete, chaotische Flickenteppich, der sich gegen jede deutsche Einmischung wehrt, wird ohnehin in die Luft fliegen. Also was soll's? Dann können wir Deutschen auch besser allein weitermachen. Ohne den Ballast der Südländer inkl. Frankreich am Hals.

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