
An Langenfeld können sich Städte wie: Köln, Berlin, etc. Beispiel nehmen, aber das passiert eben nicht, weil diese Städte ja "Metropolen" sind, die sich von einem schuldenfreien Provinzkaff nichts sagen lassen wollen.

Ich halte diese Ausage: "Wir sind schuldenfrei für äußerst zweifelhaft" Von Düsseldorf ist mir bekannt, daß die Schulden über die Gründung stadteigener Gesellschaften - z.b Bädergemeinschaft GmbH und ähnlicher Konstrukte - in diese verschoben wurden. Die Stadt Düsseldorf als Eigentümerin haftet aber somit für die Schulden dieser städtisch Gesellschaften. Ich denke, daß hierdurch die Schulden gestiegen sind, den diese städtischen Firmen benötigen doch Personal - Geschäftsführer u. s. w.

und... die Gebühren der Stadtwerke etc. sind wegen der Privatisierungen gestiegen.
Der Weg ist allerdings der richtige, da keine Schulden eine höhere Lebensqualität bedeuten - so sind Kita-Gebühren in Düsseldorf kein Thema.
Liebe Redaktion - eine Gegenüberstellung der Schulden mit der jeweiligen politischen Führung wäre interessant

Dresden und Schuldenfrei. Klar, aber wie? Mit Steuergelder aus dwm "Westen" die kommunalen Wohnungen sanieren und dann an die GAGFAH verkaufen.

Zur Stadt ohne Schulden gehört zu allererst ein schlanker Verwaltungsapparat:
Deshalb ist ein “Schlanker Staat“ wichtiger als Steuererhöhungen. Das gilt mit oder ohne den EURO.
Die zügellose Plünderung der Staatskassen durch den aufgeblähten Politik- und Beamtenapparat, der seit Jahrzehnten reformunwillig zur Wahrung von Eigeninteressen seinen Personalstand und seine Bezüge aufstockt, führt nach den weltweiten volkswirtschaftlichen Erkenntnissen auch bei uns zum Staatsbankrott. Der dringende Reformbedarf bei unseren verkrusteten und viel zu teuren staatlichen Strukturen in der BRD wird mit der Wende in der Finanzpolitik nunmehr angepackt. Zielsetzung ist die Reduzierung der Staatsquote von heute über 50% auf verträgliche 30% wie in anderen wirtschaftlich erfolgreichen und fortschrittlichen Staaten.
1--Die Gehälter aller Staatsbediensteten werden in dem 4-jährigen finanzpolitischen Wende- Programm pro Jahr um 10% gekürzt auf insgesamt 60% der heutigen Personalkosten. Das entspricht dem Zielwert von 100 Milliarden EURO statt unverantwortliche 160 Milliarden EURO aktuell.
2--Von den jährlich eingesparten 60 Mia Euro wird eine Hälfte (30 Mia EURO) in die überfällige Entschuldung unserer Staatsfinanzen und in den dringend erforderlichen Autobahnneubau investiert.
3--Die übrigen 30 Mia EURO werden in Steuersenkungen zum Ausgleich der seit Jahren am Parlament vorbei und illegal abkassierten Steuern durch die Kalte Progression investiert.
Dann werden die flexiblen unter den Staatsbediensteten von sich aus wertschöpfende Jobs in der freien Wirtschaft annehmen. Der verbliebene unflexible Bodensatz wird dann deutlich kostengünstiger und effizienter mit den nötigen Verwaltungsaufgaben beschäftigt.

Es ist sehr bedauerlich, dass so wenige Städte schuldenfrei sind. Übrigens neben Langenfeld ist auch das benachbarte Monheim dieses Jahr schuldenfrei, soweit ich die Nachrichten verfolge.
Aber warum ist beispielsweise nicht das benachbarte Ratingen trotz hoher Steuereinnahmen schuldenfrei oder das benachbarte Mettmann.
Das Städte wie Duisburg, Oberhausen oder Bremen Schulden habe, kann ich nachvollziehen, denn dort ist die Werftenkrise oder der Ausstieg aus der Kohleförderung ein grosses Problem.
ABER das Ratingen, Mettmann oder auch Städte wie Münster in NRW Schulden aufweisen, ist nicht nachvollziehbar.
Insgesamt ist die Staatsverschuldung Deutschlands mit rund 2 Billionen (Angaben des Deutschen Steuerzahlerbundes) viel, viel zu hoch und ich finde es schlimm, dass Merkel/Schäuble trotz guter Konjunktur in den letzten Jahren nicht einen Euro an ALTSCHULDEN abgebaut hat. Noch schlimmer ist zudem, wie das Verteidigungsministerium gleich eine halbe Milliarde an Euros in den Sand gesetzt hat. Was wollen wir überhaupt mit Drohnen, die brauchen wir nicht.