Wirtschaft 2013: Wirtschaft darf nicht weiter wachsen

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Mit packenden Wirtschaftsreportagen melden sich die „Made-in-Germany“-Reporter der DW von den Märkten der Welt. Woche für Woche.

Wirtschaft 2013
Wirtschaft darf nicht weiter wachsen

Weniger Konsum bedeutet auch weniger Produktion, weniger Produktion heißt weniger Arbeit - wie lange würde unser Wirtschaftssystem das aushalten oder brauchen wir gar ganz neue ökonomische Grundlagen? Darüber sprechen wir mit dem Vertreter der Postwachstumsökonomie Niko Paech. Er ist Volkswirt an der Universität Oldenburg

Kommentare zu " Wirtschaft 2013: Wirtschaft darf nicht weiter wachsen"

Alle Kommentare
  • @Recovery

    mehrere Fusionsreaktoren sind in Planung und Bau,
    das ist real und wird zum Erfolg führen,
    in Europa oder China,
    kommt darauf an keinen Paech zu haben.




  • Jetzt haben Sie noch einen ziemlichen Lacher verursacht, denn ich bin alles andere als ein Pessimist. Ich bin Optimist und vor allem Realist.

  • @Recovery

    'die Erde braucht uns nicht'

    die Erde gibt es nur, weil Sie leben,
    also braucht es den Menschen, damit die Erde ist.

    Die, die an die Zukunft glauben und an die gewaltige Gestaltungskraft des Menschen, denen gehört die Welt,
    nicht den ewigen Pessimisten und Bedenkenträgern.

  • Nun ja, der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen. Allerdings bin ich noch nicht mit dem Klammerbeutel gepudert und weiss um den Zustand, das unser grösstes Problem der Energiehunger ist.

    Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass wir unsere Erde ausbeuten und zwar massiv, eben genau aus diesem Grund. Wo sind denn all die superschlauen Forscher des 21. Jahrhunderts? Die die immer so grosse Reden schwingen.

    Ist doch alles nicht so einfach wie immer gedacht. Und die Kernfusion? Da muss man erst mal hinkommen. Aber bis dahin haben wir alles nieder gemacht, was uns Mutter Erde zur Verfügung stellt.

    Mag sein, das Ihre Theorie richtig ist. Aber bis Autos und Flugzeuge mit Wasserstoff betrieben werden können, da gehn noch ein "paar Jährchen" ins Land.

    Und - mit Verlaub - ich bin kein "Ökofuzzi", auch wenn das vielleicht so mancher denkt. Es ist nämlich auch nicht alles richtig, was die Ökos wollen.

    Und noch mal ganz langsam zum mitlesen:

    WIR brauchen diese Erde, aber diese Erde kommt auch ohne uns aus.

  • Wachstum um jeden Preis wird es immer geben !
    Das Problem ist das Bevölkerungswachstum Weltweit.
    Wieviel Mensch veträgt der Planet ?

    Nachhaltigkeit ?

    Die kann es höchstens füt ein viertel der Gesamtbevölkerung geben für die anderen 75% geht es ums nackte Überleben.

    Wenn wir reparieren werden die anderen uns überholen....
    so einfach ist das !!!

  • @Recovery

    In Teilen Ihrer Antwort kann ich Ihnen nicht widersprechen,
    allerdings, was auch Sie noch nicht verstanden haben, ist, so glaube ich jedenfalls, daß der Mangel letzten Endes ein Energiemangel ist.

    Wird der beseitigt, dann können Sie auch alle verbrauchten Stoffe mittels der Energie wiedergewinnen.


    Es ist also mit aller Kraft auf die Fusion hinzuarbeiten.
    Besitzen Sie genügend Fusionsenergie, läßt sich als Beispiel,
    jedes Auto und jedes Flugzeug mit Wasserstoff betreiben.

    Nur wenn man PAECH hat, wie der Name schon sagt,
    ist man der Hoffnungslosigkeit preisgegeben,
    er schaut nach hinten anstatt nach vorne.

    Solche menschen blockieren den Fortschritt
    wie die Päpste in vorigen Jahrhunderten.


  • Er hat recht. Zu dieser Einsicht braucht man nur ein wenig gesunden Menschenverstand, aber davon gibt es nicht all zu viel. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Die Sättigungskurfe nährt sich einer Assymptote an. Wenn man aber darüber hinaus geht muß man kotzen. Dann kann man vielleicht wieder von vorne anfangen.

  • Oh ja, diese Steigerung ins Unermessliche ist so was von erstrebenswert, dass es schon weh tut. Und wenn ich dann noch Kernfusion lesen, bekomme ich - mit Verlaub - das Kotzen.

    Die Chinesen sind noch nicht mal ansatzweise da, wo die zivilisierten Nationen sind. Klar doch, die werden uns noch überholen .... die haben nur ein Ziel, alles zu kopieren. Wir leisten die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, und der Chinese profitiert.

    Die Menschen dort werden sich irgendwann mal aus ihrem sozialistischen Gefüge befreien wollen (müssen) und dann haben wir einen weiteren Bürgerkrieg, diesmal in Gelb.

    Sicher, die Menschheit wird nie zufrieden sein, mit dem was sie hat. Aber noch mal, sie stellt sich damit selbst ein Bein. Die natürlichen Ressourcen sind irgendwann aufgebraucht. Wir werden das nicht mehr erleben, aber einige Generationen nach uns. Und dann? Haben wir natürlich die Kernfusion.

    Wir sollten uns erst mal um die Völker kümmern, die Nichts haben. Wir sollen Ihnen beibringen was es heisst, sich in eine zivilisierte Nation zu entwickeln. Da sollten wir unsere Energie reinstecken. Kein Wunder, dass die Flüchtlingsströme nicht aufhören.

    Aber nein, WIR müssen immer schneller, weiter, höher. Mal daran gedacht, dass das immer nur einigen Wenigen etwas nutzt?

    Vergessen wir nicht: WIR sind nur Gäste auf diesem Planeten. Und so sollten wir uns auch benehmen. WIR brauchen diese Erde, aber diese Erde kommt auch ohne uns aus.

  • Die Bedürfnisse des Menschen sind unbegrenzt! Ganz gleich, ob es sich da um lebensnotwendiges, nützliches, überflüssiges oder schädliches handelt. Der Mensch hat aber auch in weiten Grenzen die Fähigkeit, dabei seine Prioritäten zu setzen. Die Befriedigung von Bedürfnissen zu steuern versucht jeder Staat mit Subventionen oder Verbrauchssteuern, ohne dabei direkt einzugreifen (Bezugscheine). Abgesehen von einigen Religionsgemeinschaften hat bisher nur der Kommunismus versucht, Bedürfnisse direkt zu begrenzen und per Zuteilung zu befriedigen. Das Ende dieses Versuchs dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben.

    Man kann die Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen getrost dem Markt überlassen, Resourcenknappheit und Umweltkosten werden mit etwas ermunternder Steuerung durch den Staat automatisch eingepreist. Außerdem sind nicht nur die Bedürfnisse des Menschen unbegrenzt, sondern auch seine Findigkeit, sich das erforderliche zu beschaffen.

    Die Ansichten des Herrn Paech sind schlicht totalitär und daher überflüssig.

  • Eine nachhaltige Technologie wäre die Kernfusion, die
    den Zugang zu unbegrenzter Energie ermöglicht.
    Damit lassen sich auch alle Stoffe recyceln und die
    Mobilität der Menschheit ins Unermeßliche steigern.

    Wer die Kernfusion als erster zum Laufen bringt, hat gewonnen,
    Ich wette, daß die Chinesen da nicht lange fackeln,
    so wie der Bedenkenträger Paech.

    Dessen Ansatz ist somit falsch, und deshalb auch seine Schlußfolgerungen.
    Wir sind mit solchen grünen Pseudo-Wissenschaftlern schwer
    geschlagen.

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