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Was leisten Immobilienmakler?

Viele Menschen suchen verzweifelt nach Wohnungen - und Immobilienmakler profitieren von der Wohnungsnot. Doch was leisten sie eigentlich? Klar wird: Vielen Maklern geht es nur darum, schnell die Provision zu kassieren.

Kommentare zu "Was leisten Immobilienmakler eigentlich?"

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  • bei meiner Wochnung war die Maklerin völlig unnötig. ich hab die Wochnung über immoscout gesucht. makler hab ich nur gemacht, weil ich vorher 6 monate erfolglos war. das is in Wiesbaden nur Vetternwirtschaft. ich hab 2,38 KM dafür bezahlt, dass ich die Frau 20 Minuten sehe und sie 8 Bilder ins Netz gestellt hat. Erst im Nachhinein erfahre ich, dass es eine Hausverwaltung gibt und der Vermieter im Hinterhaus wohnt. Und gelogen hat die Frau auch.

  • Ich habe eindeutige Erfahrungen mit Maklern beim Hausverkauf gemacht. Mein Urteil: dumm, frech und verlogen - und wie überall gibt es Ausnahmen. Wieso liegen die Provisionen bei uns bei etwa 3,5 % und in GB bei rd. 0,5%??? Weil unsere Makler tüchtiger oder raffgieriger sind?

    Allerdings korrespondieren sie passend mit einer Kundschaft, die ähnlich unbedarft und dummdreist agiert wie hinter der Fleischtheke. Deshalb haben wir im Finanz- und Lebensmittelbereich ähnliche Problemlagen.

    Mein Fazit: wer in diesem Land Immobilien erwerben oder verkaufen will, eine Wohnung sucht oder vermietet - er ist gestraft. Vermutlich benötigen diese Märkte Makler - aber nicht die, die wir haben.

  • Also sorry, war das jetzt eine Berichterstattung mit wirklichen Inhalten oder einfach nur ein weiterer Beitrag im Einklang der derzeitigen Maklerhetze? Es ist toll, das immer Hamburg als Beispiel dient, wie einfach Makler doch Geld verdienen. Aber Makler gibt es auch im Rest von Deutschland und es ist viel Arbeit und auch kostenintensiv eine Wohnung zu vermitteln.

    Natürlich ist es einfacher Makler als Sündenböcke hinzustellen als die Fehlpolitik im Wohnungsbau zu korrigieren. Die Politik möchte was für Mieter tun? Bitte, dann deckelt die Energiekosten, oder wieviel Grundsteuer wird denn z.B. in Hamburg oder München über die Nebenkosten umgelegt auf die Mieter?

    Und zuletzt wünsche jedem viel Vergnügen auf dem privaten Wohnungsmarkt, wenn die guten Makler erstmal weg sind mit disen Forderungen. Sie könnnen sich dann die Wohnungsangebote am schwarzen Brett in den Supermärkten zusammen suchen.

    Gegen eine Zugangserschwernis für Makler wäre nichts einzuwenden. Dies wäre der Qualität dieser Dienstleistung nützlich.

  • Ich verstehe auch diese ganze Diskussion nicht. Einer muß ja die verdammte Tür öffenen, die Verbrauchsstände ablesen und den Mietvertrag ausstellen sowie die Bonitätsprüfung machen. Man kann darüber reden, wer das bezahlt und ob es durch die Hintertür dann nicht wieder den Mieter/Käuder trifft. Aber es gibt Tausende an Vermieter/Vermittler/Makler/"was-auch-immer", die durch solche unseriöse Presse denunziert werden. Keine Vergütung heißt, dass man dem Menschen keinen Lohn/Gehalt zugestehen will oder man dieser Berufsgruppe eine Höchstgrenze an Einkommen oktruiert, die es noch nicht einmal bei Bankern, Poitikern oder Journalisten gibt.

  • Dem kann ich mich nur anschließen, Herr Schaaff.

    Das ist ziemlich niveaulos, werte Redaktion - vom HB erwarten Leser eigentlich besseres.

  • Ih habe meine Wohnung direkt über den Vermieter, und sie ist jetzt kaum besser oder schlechter als wenn ein "Vermittler" zwischendrin abkassiert hätte,und ich lebe in einer Stadt die etwas grösser ist als FFM und ich vom Wahrzeichen der Stadt 3 strassenbahnstationen entfernt wohne.Ein "Fondsvermittler" also
    Finanzberater braucht ja auch so etwas wie eine Ausbildung um seine Kick Backs zu generieren.und nehmen wir an die knapp 3000€ stimmen frag ich mich für welche Arbeit,1h lang eine Wohnung zeigen?

  • Liebe Handelsblattredaktion,

    was soll das Vermittlerbashing, das doch nicht die Qualität des HAndelösblatts ansonsten hat. Wenn Ihre Redakteure Artikel schreiben, dann tun Sie das doch auch um damit Geld zu verdienen, weil auch sie eine Wohnung bezahlen müssen und wwas zu essen und einiges mehr. Und ich finde es gerecht, dass auch Redakteure mit Ihren Artikeln Geld verdienen können. Aber auch Makler haben Frau und Kinder, eine Wohnung usw. Und Sie verschicken Exposes, die vorher zu recherchieren sind, rennen mit mehr als einem Intreressenten durch das Objekt und brauchen zudem ein Schmerzensgeld weil immer wieder Journalisten Ihr Geld mit solchen abwertenden Artikeln verdienen wollen. Übrigens: Deutschlands reichste Familie heißt nicht Makler, sondern Albrecht. Binnen eines Lebens haben die Brüder Albrecht einen Weltkonzern aufgebaut und viel Geld dabei verdient. Das ist gut so und ich gönne es Ihnen und Sie genießen meinen Respekt. Und ich stelle nicht die Frage ob jemand im Jahr 500 Mio € verdient zu verdienen. Wenn Sie aber in 80 Jahren 20 Mrd. € Vermögen haben wollen, müssen Sie jährlich nach Steuern ca. 250 Mio € verdienen und vor Steuern ca. 500 Mio €. Wie gesagt, ich gönne es den Brüdern Albrecht oder Ihren Erben, aber auch Maklern sollten Sie endlich mal zubilligen, dass Sie Ihre Dienstleistung nicht umsonst erbringen sollen (Sie verdienen übrigens im Durchschnitt für die Rackerei auch am Wochenende weniger als 100 000 € p.a. brutto)

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Harald Schaaff

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