US-WirtschaftspolitikMichael Hüther: „Trump wird am Ende nicht viel für die USA erreichen"

Trump will „America great again“ machen und sein Credo lautet: „America first“. Vor allem deutsche Unternehmen befürchten eine protektionistische Wirtschaftspolitik. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft sieht die Entwicklung gelassen.
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Kommentare zu " US-Wirtschaftspolitik: Michael Hüther: „Trump wird am Ende nicht viel für die USA erreichen""

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  • Sehr geehrter Herr Hüther,

    in meinen Augen macht es wenig Sinn, das wirtschaftspolitische Programm von Donald Trump auf die Handelspolitik zu verengen. Sie kennen sicher auch die Stichworte Investitionen in die Infrastruktur, Steuerrevolution (unter anderem Senkung der Unternehmenssteuern von 35 % auf 15 %), Klimapolitik im Sinne einer Abkehr von den Klimaschutzvereinbarungen von Paris, Lockerung der Umwelt- und Emissionsvorschriften, Rückbesinnung auf fossile Energieträger (Kohle), Erleichterung des Fracking. Deregulierung der Banken.

    Ich glaube somit, dass Trump genügend machtvolle Hebel hat, das Wirtschaftstum anzukurbeln, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Gewinne der Unternehmen zu steigern.

    Die vielgescholtene Handelspolitik möchte ich wirklich nicht verteidigen. Aber ein ganz klein wenig Verständnis scheint mir angebracht. Bislang hat jede amerikanische Administration tatenlos akzeptiert, dass amerikanische Konzerne in Billiglohnländern wie China oder Mexiko Produktionsstätten errichten und im Gegenzug ihre amerikanischen Werke schließen. Diese Entwicklung rechtfertigt natürlich nicht jedes Gegenmittel. Aber ein amerikanischer Präsident darf sicher darüber nachdenken, wie er das Ausflaggen stoppen und Arbeitsplätze in die USA zurückholen kann.

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