Wirtschaft, Handel & Finanzen Deutsche-Börse-Aufsichtsratschef Faber erwägt vorzeitigen Rückzug

Deutsche-Börse-Aufsichtsratschef Joachim Faber erwägt im Falle seiner Wiederwahl einen vorzeitigen Rückzug. Er behalte sich vor, "einen Übergang im Vorsitz des Aufsichtsrates im Laufe der neuen Wahlperiode vorzubereiten", sagte Faber bei der Hauptversammlung des Dax -Konzerns am Mittwoch in Frankfurt. "Ein Zeitpunkt hierfür ist heute noch nicht absehbar." Die Aktionäre sind aufgerufen, den seit Mitte 2012 amtierenden Chefkontrolleur für eine dritte Amtszeit zu wählen.
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  • dpa

Das Krisenjahr 2017 hatte Faber in die Kritik gebracht. Der geplante Zusammenschluss mit der Londoner Börse LSE scheiterte auch deshalb, weil den Verantwortlichen der Deutschen Börse ein Plan B für den Fall des Brexits zu fehlen schien. Zudem brachte der Aufsichtsrat unter Fabers Vorsitz ein auf den inzwischen zurückgetretenen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter zugeschnittenes Vergütungsprogramm auf den Weg, das bis heute die Staatsanwaltschaft Frankfurt beschäftigt.

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