Wirtschaft, Handel & Finanzen dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 15.05.2018

USA: Einzelhandelsumsätze steigen wie erwartet
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WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben im April wie erwartet zugelegt. Sie seien um 0,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Im März waren die Umsätze noch um revidierte 0,8 Prozent gestiegen. Zunächst war ein Anstieg von 0,6 Prozent ermittelt worden.

USA: Empire-State-Index steigt überraschend

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Mai überraschend aufgehellt. Der Empire-State-Index stieg von 15,8 Punkten im Vormonat auf 20,1 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Dienstag mitteilte. Analysten hatten einen Rückgang auf 15,0 Punkte erwartet.

USA: NAHB-Hausmarktindex steigt wieder

WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im Mai besser als erwartet gezeigt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg um zwei Punkte auf 70 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Dienstag in Washington mitteilte. Allerdings wurde der April-Wert um einen Punkt auf 68 Zähler nach unten revidiert.

ROUNDUP/Eurozone: Wirtschaftswachstum schwächt sich zu Jahresbeginn ab

LUXEMBURG - Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde wie von Volkswirten erwartet eine erste Schätzung bestätigt. Im vierten Quartal 2017 war die Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gewachsen. Die Abkühlung im ersten Quartal kam nicht überraschend. Eine Reihe von wirtschaftlichen Frühindikatoren hatte sich abgeschwächt.

Eurozone: Industrieproduktion steigt schwächer als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieunternehmen in der Eurozone haben ihre Produktion im März schwächer ausgeweitet als erwartet. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Dienstag lag die Gesamtproduktion 0,5 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs um 0,7 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Februar fiel etwas stärker aus als zunächst berechnet. Anstatt eines Rücksetzers um 0,8 Prozent ergibt sich nach neuen Daten ein Minus von 0,9 Prozent.

ROUNDUP 2/Holpriger Jahresauftakt: Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo

WIESBADEN - Der schwächelnde Außenhandel hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn gebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 mit 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Im vierten Quartal vergangenen Jahres hatte sich die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft noch um 0,6 Prozent erhöht.

Frankreich: Höchste Inflation seit über fünf Jahren - Erstschätzung bestätigt

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im April trotz einer Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik zugelegt und den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren erreicht. Im Jahresvergleich seien die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) um 1,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit. Das ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2012. Eine erste Schätzung wurde damit wie von Experten erwartet bestätigt. Im März hatte die Inflationsrate bei 1,7 Prozent gelegen.

Großbritannien: Arbeitslosigkeit bleibt niedrig - Löhne ziehen an

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust. Im März blieb die Arbeitslosigkeit niedrig, während die Löhne anzogen und inflationsbereinigt erstmals seit über einem Jahr stiegen. Die Arbeitslosenquote betrug in den drei Monaten bis März unverändert 4,2 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Das ist die niedrigste Quote seit dem Jahr 1975. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet.

Chinas Industrie überrascht positiv - Einzelhandel und Investitionen enttäuschen

PEKING - Chinas Wirtschaft wächst gemessen an aktuellen Daten aus der Industrie, dem Einzelhandel und zu den Investitionen weiter kräftig. Allerdings zeigen die am Dienstag veröffentlichten Daten auch, dass sich das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verlangsamen dürfte. So ging der Anstieg der Investitionen in Sachanlagen weiter zurück und fiel ebenso wie das Plus beim Einzelhandelsumsatz geringer aus, als Experten erwartet hatten. Höher als von Volkswirten erwartet war dagegen das Wachstum in der Industrie.

ROUNDUP: Erdogan droht Notenbank - Türkische Finanzmärkte unter Druck

LONDON - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wettert im Wahlkampfmodus gegen die Finanzmärkte und droht der türkischen Notenbank. Wenn die Bevölkerung wegen der Politik der Zentralbank Probleme habe, würde sie den Präsidenten dafür verantwortlich machen, sagte er in einem Interview mit Bloomberg TV am Montagabend in London. Daher müsse er eingreifen und werde im Falle eines Wahlsiegs im Juni die Währungshüter stärker unter seine Fittiche nehmen. Er gehe davon aus, dass sie dann seiner vielfach geäußerten Forderung niedrigerer Zinsen folgen werden, sagte der Präsident.

Kanzlerin beharrt auf Atom-Abkommen mit Teheran

BERLIN - Trotz des Ausstiegs der USA hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch einmal zum Atom-Deal mit dem Iran bekannt. "Das Abkommen gegen die atomare Aufrüstung im Iran ist ein Abkommen, das sicherlich Schwächen hat, aber ein Abkommen, zu dem wir stehen sollten", sagte sie am Dienstag beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin. Merkel räumte ein, dass der Iran eine Bedrohung für Israel darstelle. "Aber wir glauben trotzdem, dass wir mit dem Abkommen bessere Voraussetzung hätten, mit dem Iran über weitere Abkommen zu sprechen."

Altmaier besorgt über Folgen von US-Sanktionen gegen Russland

MOSKAU - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich besorgt gezeigt angesichts der möglichen Folgen für die deutsche Wirtschaft nach den jüngsten US-Sanktionen gegen Russland. Es könne dazu kommen, dass deutsche Firmen ihre Aktivitäten in Russland einschränken müssten, sagte Altmaier bei einem Besuch in Moskau am Dienstag. Er habe deutschen Firmen zugesagt, die Sorgen bei seinen Treffen mit russischen Regierungsvertretern anzusprechen, und werde auch mit der amerikanischen Regierung diskutieren.

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