Wirtschaft, Handel & Finanzen Drägerwerk wird nach schleppendem Jahresbeginn ein wenig zurückhaltender

Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk blickt nach einem durchwachsenen Jahresstart etwas vorsichtiger auf 2018. Im ersten Quartal sei der Umsatz währungsbereinigt um 2,5 Prozent auf 496 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Ohne die Herausrechnung von Devisenkursschwankungen hätte das Minus sogar bei 7,4 Prozent gelegen. Der Auftragseingang legte hingegen währungsbereinigt um 2,6 Prozent zu (unbereinigt: -2,8).
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  • dpa

Die Bruttomarge sank von 44,9 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 41,4 Prozent. Für den deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen und SteuernDie Bruttomarge sank von 44,9 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 41,4 Prozent. Für den deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) von plus 2,3 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf minus 40 Millionen Euro machte das Unternehmen vor allem das geringe Umsatzvolumen, die schwache Bruttomarge und negative Währungseffekte verantwortlich.

Für das Gesamtjahr erwartet Dräger weiterhin ein Umsatzwachstum von währungsbereinigt zwischen 2,0 und 5,0 Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 4,0 und 6,0 Prozent. Aufgrund der verhaltenen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal und der Währungseinflüsse werde letztere aber "vermutlich im unteren Bereich der prognostizierten Bandbreite liegen". Die vollständigen Ergebnisse will das Unternehmen am 26. April vorlegen.

Anleger zeigten sich in einer ersten Reaktion auf das Zahlenwerk enttäuscht. Auf der Handelsplattform Tradegate sackte der Aktienkurs von Dräger um knapp 3 Prozent ab.

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