Wirtschaft, Handel & Finanzen Europäer wollen sich Trumps Politik nicht gefallen lassen

Europäische Staats- und Regierungschefs haben sich nach Spitzengesprächen in Sofia entschlossen gezeigt, US-Präsident Donald Trump die Stirn zu bieten. "Was wir gerade erleben, ist zum einen eine sehr unberechenbare amerikanische Politik und zum anderen eine amerikanische Politik, die schlicht und ergreifend unsere wirtschaftlichen Interessen (...) in Europa gefährdet", sagte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Donnerstag. "Das können und wollen wir uns so auch nicht bieten lassen."
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  • dpa

Man lebe im 21. Jahrhundert und habe kein Interesse an neuen Handelsbarrieren wie Schutzzöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Zudem wolle man am Atomabkommen mit dem Iran festhalten.

Der belgische Regierungschef Charles Michel sagte, man werde Donald Trump mit Respekt, aber mit Entschlossenheit entgegentreten. Trump und seine Regierung hätten in den vergangenen Monaten unilaterale Entscheidungen gegen die wirtschaftlichen Interessen der Europäischen Union getroffen.

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